Braunschweig 

Braunschweig: Burgpassage erneut Fall fürs Gericht – wie geht's für Tchibo weiter?

Dem Projekt Burggasse/Burgpassage werden immer wieder neue Hürden in den Weg gestellt. (Archivbild)
Dem Projekt Burggasse/Burgpassage werden immer wieder neue Hürden in den Weg gestellt. (Archivbild)
Foto: Siegfried Denzel

Braunschweig. Die Burgpassage ist erneut ein Fall für das Landgericht in Braunschweig!

Eigentlich hatte das Landgericht Braunschweig im Dezember 2019 zugunsten von Tchibo entschieden. Doch der Investor hat Berufung eingelegt. Kommende Woche geht der Streit also in die nächste Runde.

Braunschweig: Burgpassage erneut Fall fürs Gericht

Es ist wohl eines der Mega-Bauprojekte in Braunschweig! Die Burgpassage soll zur Burggasse umgebaut werden. Ganze 90 Millionen Euro sollen in das Projekt fließen. Zumindest in der Theorie. Denn in der Praxis ist dort noch nicht viel geschehen. Außer, dass alle Geschäfte die Burgpassage verlassen haben – bis auf Tchibo.

Das Unternehmen hatte geklagt und vom Landgericht Braunschweig Ende 2019 Recht bekommen. Das Gericht entschied, dass die Burgpassage bis Ende 2023 nicht abgerissen werden darf. Der Grund: Das Mietverhältnis mit Tchibo. Denn das endet erst im März 2023. Und der bestehende Mietvertrag sieht nicht vor, dass Tchibo einen Abriss dulden muss.

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Tchibo und Burgpassagen-Investor streiten weiter

Braunschweigs Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa betonte seinerzeit jedoch: „Das Urteil schließt aber nach den mir vorliegenden Informationen des Gerichts einen Abriss der Burgpassage vor 2023 nicht aus, sofern sich beide Parteien früher einigen.“

Doch offenbar ist das außergerichtlich nicht geschehen. Vielmehr hat der Investor Berufung eingelegt. Und so landet der Fall erneut vor dem Landgericht Braunschweig. Verhandelt wird am 10. November.

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Die „Interessengemeinschaft Burgpassage“ hatte seinerzeit übrigens ihre ganz eigene Theorie in Bezug auf die Burgpassage und das Urteil. >> Mehr dazu liest du hier! (abr)