Braunschweig 

Braunschweig: Restaurants verkaufen Bier – überraschend, was die Inhaber mit einem Teil der Einnahmen machen

Zwei Gastronomen aus Braunschweig und dem Landkreis Wolfenbüttel verkaufen Bier. Überraschend, was sie mit einem Teil der Einnahmen machen. (Symbolbild)
Zwei Gastronomen aus Braunschweig und dem Landkreis Wolfenbüttel verkaufen Bier. Überraschend, was sie mit einem Teil der Einnahmen machen. (Symbolbild)
Foto: imago images/Shotshop/privat

Braunschweig. Erst der Lockdown im Frühjahr, nun der „Lockdown light“ im Herbst – auch ie Gastronomen sind schwer von der Corona-Krise getroffen. Mit Außer-Haus-Verkäufen überbrücken sie die Zeit des Lockdowns. Auch in Braunschweig und im Landkreis Wolfenbüttel.

Viele Gastronomen lassen sich allerlei einfallen, um gut durch die Zeit des Lockdowns zu kommen. So auch zwei Restaurant-Betreiber aus der Region. Und ihre Idee kommt sogar der Corona-Nothilfe zugute.

Braunschweig: Gastronomen spenden an Corona-Nothilfe des DRK

In Zeiten der Corona-Krise versuchen zahlreiche Institutionen und Einrichtungen, an einem Strang zu ziehen und die Situation zu verbessern. Das Deutsche Rote Kreuz beispielsweise unterstützt mit seinen Ehrenamtlichen viele Hilfsprojekte. Das Ganze läuft unter „Corona-Nothilfe“.

Hier unterstützt das DRK unter anderem:

  • Familienberatung in Coronazeiten
  • mobiler Hilfsdienst
  • Einkaufstouren
  • Apothekendienste

Und das ist nur eine kleine Auswahl an Projekten. Viele Ehrenamtliche sind im Einsatz. Und trotzdem benötigt das Deutsche Rote Kreuz auch Spenden, um all das zu stemmen. Deshalb gibt es einen Aufruf, für die Corona-Nothilfe zu spenden. Und genau diesem Aufruf sind zwei Gastronomen aus Braunschweig und dem Kreis Wolfenbüttel gefolgt. Und das, obwohl sie selbst von der Corona-Krise betroffen sind.

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Gastronomen verkaufen Bier – und spenden Teil der Einnahmen

Kleomenis Laimodetis betreibt das „Restaurant Helena“ in Abbenrode im Landkreis Wolfenbüttel. Ähnlich wie bei vielen anderen Gastronomiebetrieben, können Kunden in Zeiten des Lockdowns ihr Essen zum Mitnehmen abholen. Doch Kleomenis wollte noch mehr tun. Also bestellte er Bier. Und das bietet er zum Außer-Haus-Verkauf an. 50 Cent pro Flasche will er an die Corona-Nothilfe spenden.

Wie er gegenüber news38 erzählt, hat sein Bruder Christos Laimodetis aus den Sozialen Netzwerken von der Aktion erfahren – und sie kurzerhand auch für sein Restaurant „Helena“ in Braunschweig umgesetzt.

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Gastronom: „In der Krise haben wir noch Glück gehabt“

Das Restaurant in Abbenrode hat bereits 113 Biere verkauft und somit 56,50 Euro für die Corona-Hilfe gesammelt. „Und es geht weiter“, kündigt Kleomenis an. „In der Krise haben wir noch Glück gehabt, es gibt Leute, denen geht es viel schlimmer als uns und deswegen wollen wir etwas Gutes tun“, betont der Gastronom.

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Kleomenis ist dankbar für den Zuspruch aus der Region. „Wir waren überwältigt von der Unterstützung“, betont der Gastronom. Auch in Braunschweig läuft die Aktion an. Christos ist positiv gestimmt. Er hofft, dass die Aktion in Braunschweig auch so gut anläuft wie in Abbenrode.

Wie einige Braunschweiger Gastronomen auf den „Lockdown light“ reagiert haben, haben sie news38 erzählt >>>. (abr)