Braunschweig 

Braunschweig: Neonazis wollen demonstrieren – aber diesen Plan lässt die Stadt ganz sicher nicht zu!

Neonazis wollen erneut in Braunschweig aufmarschieren. Und wieder dürfte ihr Plan nicht aufgehen. (Symbolbild)
Neonazis wollen erneut in Braunschweig aufmarschieren. Und wieder dürfte ihr Plan nicht aufgehen. (Symbolbild)
Foto: imago images / localpic

Braunschweig. Erneut haben Neonazis eine Demo in Braunschweig geplant und angemeldet.

Und wieder wird ihnen die Stadt Braunschweig einen Strich durch die Rechnung machen. Denn sowohl der gewünschte Ort als auch die Zeit sind tatsächlich perfide...

Das „Bündnis gegen Rechts Braunschweig“ spricht von einer „nächsten Provokation“ durch die Neonazis. Auch bei Twitter sind die Reaktionen eindeutig: Dort ist etwa von „widerlich“ und „ekelhaft“ die Rede.

Braunschweig: „Die Rechte“ meldet Demo an

Der Kreisverband der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ will am kommenden Dienstag, 24. November, eine „Mahnwache“ gegen „Zionismus“ abhalten – das Motto: „Freiheit für Palästina-Menschlichkeit ist nicht verhandelbar! Zionismus stoppen“.

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Die Neonazis würden gern vor dem Jugendamt demonstrieren; um nicht zu sagen: in direkter Nähe zur in der Reichspogromnacht zerstörten Synagoge und der Jüdischen Gemeinde in Braunschweig. Als Zeitfenster haben die Rechtsextremen 19.33 Uhr bis 19.45 Uhr angegeben.

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Stadt Braunschweig prüft Anmeldung

Die Stadt Braunschweig bestätigte die angezeigte Versammlung auf Nachfrage von news38.de. Die Stadtverwaltung prüfe die Anmeldung derzeit, so ein Sprecher. „Es kann aber schon jetzt als sicher gelten, dass die Versammlung am angemeldeten Ort und in angemeldeter Art und Weise nicht stattfinden kann.“

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Braunschweig: Große Gegendemo am Löwenwall

Zuletzt war die NPD am Löwenwall in Braunschweig mit rund 50 Leuten aufmarschiert. Auch in diesem Fall hatten Stadt und Gericht den Neonazis genau Vorgaben gemacht – und zum Beispiel Fackeln verboten.

Rund 300 Gegendemonstranten kamen ebendfalls zum Löwenwall. Und auch am kommenden Dienstag dürften die Rechtsextremen mit Gegenwind rechnen. Wo und wann sie auch immer demonstrieren. (red)