Braunschweig 

Braunschweig: Frau setzt sich mitten auf die Straße – sie hat eine wichtige Message

Für die Zukunft ihrer Kinder setzte eine Mutter aus Braunschweig auf einen Zebrastreifen und demonstrierte. (Symbolbild)
Für die Zukunft ihrer Kinder setzte eine Mutter aus Braunschweig auf einen Zebrastreifen und demonstrierte. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Westend61

Auf die Attitude einer Frau aus Braunschweig wäre Greta Thunberg sicher stolz.

Doch die Frau aus Braunschweig hat sich am Samstag mit ihrer Aktion einer Gefahr ausgesetzt und für Stau gesorgt.

Braunschweig: Ein-Personen-Straßenblockade

Spätestens seit der Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg wissen wir, wie ernst zu nehmen der Klimawandel tatsächlich ist. Die Gefolgschaft der Aktivistin ist rasant angewachsen und die Motivation, die Welt zu retten, ist für viele zur Lebensaufgabe geworden.

Dennoch können manche gutgemeinten Ideen ziemlich übel ausgehen... Eine Frau aus Braunschweig hat sich nun zur Durchführung einer „Ein-Personen-Straßenblockade“ entschlossen, wie die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet.

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Das ist Braunschweig:

  • eine Großstadt im Bundesland Niedersachsen
  • im Dezember 2019 hatte die Stadt im Norden von Deutschland etwa 249.400 Einwohner
  • hat 19 Stadtbezirke
  • seit Juli 2014 ist Ulrich Markurth (SPD) amtierender Oberbürgermeister

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Braunschweig: „Extinction Rebellion“ für das Klima

„Ich habe Angst um die Zukunft meiner Kinder wegen der Klimakrise“, steht auf dem Schild geschrieben, das die Frau aus Braunschweig hielt. Im Schneidersitz auf einem Zebrastreifen saß die Mutter.

Sie war eine von vielen an diesem Tag am Wochenende, die sich für die Klimakrise einsetzte. „Extinction Rebellion“ nennt sich die Gruppe aus Braunschweig. Aber auch in anderen Städten fand diese Aktion laut der „Braunschweiger Zeitung“ statt.

Auf die Frage, warum ausgerechnet diese Straße – nämlich die Herzogin-Elisabeth-Straße – erklärte eine Sprecherin der Gruppe: „Wir haben den Ort bewusst ausgewählt, damit diese Möglichkeit besteht. Zudem haben wir nicht unbedingt den Platz mit dem meisten Verkehr ausgewählt.“

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Braunschweig: Nötigung im Straßenverkehr

Für die Mutter aus Braunschweig war die Aktion trotz Polizei erfolgreich. Beamte hatten sie gebeten, sich aus Sicherheitsgründen von der Straße zu entfernen. Dieser Bitte ging sie nach.

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„Ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr durch Hindernisbereiten lag hier nicht vor, weil es nur kurzfristig war und unmittelbar beendet wurde und keine konkrete Gefährdung vorlag“, äußerte sich ein Polizeipressesprecher. Dennoch muss die Frau wegen Nötigung im Straßenverkehr mit einer Anzeige rechnen, wie die „Braunschweiger Zeitung“ schreibt. (ali)