Braunschweig 

Braunschweig lässt Freibäder geschlossen – Stadt setzt auf ein anderes Angebot

Braunschweig öffnet die Schwimmbäder nur für spezielle Zwecke. (Archivbild)
Braunschweig öffnet die Schwimmbäder nur für spezielle Zwecke. (Archivbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Während andere Städte die Freibäder wieder öffnen, verfolgt Braunschweig einen anderen Plan.

So sollen die Anlagen in Braunschweig nicht für „Individualsport“ geöffnet werden, stattdessen können andere Personen von den Lockerungen profitieren.

Braunschweig lässt „Individualsport“ vorerst nicht zu

Laut des Corona-Stufenplans gilt: bei einer Inzidenz unter 100 werden Schwimmkurse angeboten. Werte unter 50 bedeuten eine Öffnung der Bäder mit Hygienekonzept. Hallenbäder kommen erst bei einer Inzidenz unter 35 zum Zuge.

Zurzeit liegt die Inzidenz in Braunschweig bei 79,4. Schwimmkurse und Unterricht ist daher möglich. Die Stadtbad GmbH wendet sich mit diesem Angebot allerdings nur an Kinder und Jugendliche. Während andere Städte auch „Individualsport“ in den Becken zulassen, konzentriert sich Braunschweig vorerst auf Nichtschwimmer.

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„Endlich ist es wieder soweit! Die neue Landesverordnung gibt uns die Möglichkeit Baby-, Kleinkinder- und Anfängerschwimmkurse anzubieten. Starten werden wir am 17.05.2021 in der Wasserwelt, allerdings zu veränderten Bedingungen“, kündigt zum Beispiel das Stadtbad Braunschweig an.

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Schwimmunterricht mit Hygienemaßnahmen

Der Unterricht findet unter den gängigen Hygieneregeln statt. So müssen die Teilnehmer einen negativen Test aufweisen, bevor sie das Bad betreten. Bei steigenden Infektionszahlen werden die Kurse wieder abgesagt. Außerdem dürfen Duschen, Umkleideschränke und Föhne nach dem Schwimmunterricht nicht benutzt werden. Alle weiteren Maßnahmen sind von der Coronalage in Braunschweig abhängig. (neb)