Braunschweig 

Braunschweig: Kulturnacht fällt flach – doch die Stadt bietet besondere Alternative

Statt der Kulturnacht startet im Sommer eine andere Veranstaltung in Braunschweig. (Archivbild)
Statt der Kulturnacht startet im Sommer eine andere Veranstaltung in Braunschweig. (Archivbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Die Kulturnacht zählt zu den größten Kulturevents in Braunschweig. An dem Abend wird die Stadt zur Bühne gemacht. Wegen der Pandemie mussten die Einwohner bereits zum zweiten Mal auf die Veranstaltung verzichten.

Daher ist die Nachricht, dass es in diesem Jahr eine Alternative zu der Kulturnacht gibt, umso überraschender und erfreulicher. Bereits im August soll das Projekt in Braunschweig realisiert werden.

Braunschweig: Kulturnacht wird auf das nächste Jahr verschoben

Die letzte Kulturnacht in Braunschweig wurde 2019 abgehalten. Damals haben 2.500 Künstlerinnen und Künstler ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Im letzten Jahr war die Veranstaltung wegen Corona undenkbar und auch 2021 mussten die Braunschweiger vertröstet werden. Erst im nächsten Jahr wird das Event nachgeholt.

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Jetzt gibt es allerdings gute Nachrichten für alle Kunstbegeisterten. Die Stadt präsentierte in einem Facebookbeitrag eine Alternative zu der Kulturnacht. Im August feiert Braunschweig das „Sommerecho am Gleisdreieck“. Am Kennelweg sollen dann Open Air-Veranstaltungen auch unter den geltenden Pandemiebedingungen stattfinden. Dort sei ausreichend Platz und es würden keine Probleme wegen der Lautstärke drohen.

„Sommerecho am Gleisdreieck“ wird aus eigenen Mitteln finanziert

„Mit dieser Veranstaltungsplattform wollen wir die Kulturszene in diesen außerordentlich schwierigen Zeiten unterstützen und die Kulturlandschaft in unserer Stadt bereichern“, erklärt Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse.

Nachdem der Antrag für den „Kultursommer 2021“ nicht genehmigt wurde, wird die Veranstaltung im August aus eigenen Mitteln finanziert. Leider müssen die Gäste daher auf Beiträge aus der bildenden Kunst verzichten. Dazu fehlen die nötigen finanziellen Mittel.

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Das „Sommerecho am Gleisdreieck“ startet im August und wird bis September Einblicke in die Kunstszene liefern. (neb)