Braunschweig 

Braunschweig: Klo-Zoff! Eine Regelung bringt viele auf die Palme – Stadt reagiert prompt

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

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Braunschweig. In Braunschweig hat eine öffentliche Toilette für großen Protest gesorgt – oder besser gesagt die Reglung dahinter. Denn für Männer und Frauen sollen die Voraussetzungen zur Nutzung der Toilette verschieden sein.

Die Stadt Braunschweig reagiert auf die wütenden Bürger.

Braunschweig: Öffentliche Toilette nur für Männer gratis

Seit dem 27. Juli dürfen sich die Braunschweiger über eine Sache freuen, die in der Innenstadt lange Mangelware war: Eine öffentliche Toilette im Braunschweiger Kultviertel.

Doch die Freude ist derzeit vor allem bei den weiblichen Einwohnern noch ziemlich verhalten. Stattdessen sorgt ein anderes Thema für Proteste.

Während Männer die öffentlichen Urinale kostenlos nutzen dürfen, müssen Frauen für den Toilettengang 20 Cent zahlen.

Die Braunschweiger finden das unfair!

Braunschweig: Stadt begründet die Ungleichberechtigung und reagiert prompt

Als Begründung dafür, dass Urinale teilweise kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, sagt die Stadt Braunschweig gegenüber „News38“, dass man das Urinieren in der Öffentlichkeit und die damit verbundene Belästigung der Bevölkerung verhindern wolle.

Alle weiteren öffentlichen WC-Anlagen seien grundsätzlich für Männer und Frauen kostenpflichtig. Man habe sich für diese Lösung entschieden, damit die öffentlichen Toiletten in einem möglichst ordentlichen und hygienischen Zustand gehalten werden können. Aus diesem Grund würde man die Anlagen auch spät nachts vollständig geschlossen halten.

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Darüber hinaus plane die Stadt Braunschweig derzeit, das WC in der Braunschweiger Südstraße auf ein Unisex-Urinal umzurüsten, das auch von Frauen genutzt werden könne.

„Auf diese Weise wäre eine Gleichbehandlung der Geschlechter gegeben, ohne die zuvor genannten Gründe, die zu einer Gebührenpflicht geführt haben, aus den Augen zu verlieren. Durch die Abschließbarkeit des Urinals ist eine geschützte Nutzung für alle Nutzergruppen gewährleistet“, äußert die Stadt Braunschweig gegenüber „News38“. (mkx)