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Braunschweig: Milliarden-Auftrag aus Ägypten! Siemens produziert jetzt DAS in der Löwenstadt

Braunschweig: Milliarden-Auftrag für Siemens.
Braunschweig: Milliarden-Auftrag für Siemens.
Foto: picture alliance/dpa | Daniel Karmann

Braunschweig. Milliarden-Auftrag für Siemens!

Das Unternehmen aus Braunschweig hat sich gegen Konkurrenz aus China und Frankreich durchgesetzt und einen dicken Auftrag aus Ägypten an Land gezogen. Das nordafrikanische Land will die Wirtschaft mit einem „Suezkanal auf Schienen“ ankurbeln. Und das auch von Braunschweig aus!

Braunschweig: Milliarden-Auftrag aus Ägypten! Siemens wird jetzt DAS in der Löwenstadt produzieren

Nach der großen Suezkanal-Blockade will Ägypten nun ein elektrisches Bahnnetz aufbauen und die Lieferung von Gütern über Schienen laufen lassen. Das erste elektrische Eisenbahnnetz soll von der deutschen Firma Siemens aufgebaut werden.

Der Vertrag für die ersten 660 Kilometer des geplanten, 1.800 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsnetzes sei jetzt unterschrieben worden, sagte Vorstandschef Roland Busch am Mittwoch in Kairo. Siemens liefert dafür bereits im ersten Schritt ICE- und Regionalzüge sowie Stellwerke und Signaltechnik für satte drei Milliarden US-Dollar.

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Das ist die Stadt Braunschweig:

  • liegt im Südosten von Niedersachsen
  • ist die zweitgrößte Stadt in dem Bundesland nach Hannover
  • hat 19 Stadtbezirke und 249.406 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Oberbürgermeister ist Ulrich Markurth (SPD)

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Während die Züge in Krefeld und die Lokomotiven für den Güterverkehr in Krefeld und München gebaut werden, soll die Signaltechnik aus der Löwenstadt Braunschweig kommen.

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Im ersten Schritt will Siemens mit den Partnerfirmen „Orascom Construction“ und „Arab Contractors“ eine 660 Kilometer lange Strecke von Alexandria am Mittelmeer bis zur Hafenstadt Ain Sukhna am Roten Meer für den Personen- und Güterverkehr aufbauen: „Ein Suezkanal auf Schienen.“

Die beiden zusätzlichen Strecken sollen die Hauptstadt Kairo mit ihren 20 Millionen Einwohnern entlang des Nils mit Assuan und Luxor über Hurghada mit Safaga verbinden. Die Verhandlungen darüber sollen in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.

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Langweilig wird den Siemens-Mitarbeitern aus Krefeld, München und Braunschweig in den nächsten Monaten jedenfalls nicht werden. (mkx)

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