Braunschweig 

Braunschweiger sind von Spielplätzen genervt – die Stadt reagiert drastisch

In Braunschweig gibt es Ärger auf einigen Spielplätzen. Beziehungsweise daneben... (Symbolbild)
In Braunschweig gibt es Ärger auf einigen Spielplätzen. Beziehungsweise daneben... (Symbolbild)
Foto: imago images / Mario Hösel

Braunschweig. Auf ein paar Spielplätzen in Braunschweig herrscht derzeit dicke Luft.

Bereits seit Monaten bahnt sich eine Debatte zwischen einigen Anwohnern und den Politikern in Braunschweig an, die aktuell zu eskalieren droht.

Braunschweig: Ärger um Spielplätze

Im Zentrum des Ärgers steht der Spielplatz am Madamenweg in Braunschweig. Laut „Braunschweiger Zeitung“ gehen dort immer mehr Anwohner auf die Barrikaden, die sich von den Geräuschen der spielenden Kinder gestört fühlen.

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Besonders das Basketballfeld mache viel Lärm. Der Höhepunkt wurde erreicht, als die verärgerten Braunschweiger mithilfe einer Petition dafür sorgten, dass die Basketballkörbe auf den Plätzen abmontiert wurden.

Ganz zum Entsetzen der Politiker, die es zum einen den Anwohnern, zum anderen aber auch den Familien recht machen wollen. Nun wird ein Mittelweg gefahren, der die Stadt jährlich mehrere zehntausend Euro kostet.

Laut „Braunschweiger Zeitung“ habe die Stadtverwaltung Sicherheitsdienste eingestellt, die die Spiel- und Bolzplätze morgens aufschließen, mittags abschließen, nachmittags wieder aufschließen und abends wieder abschließen. So sollen die Ruhezeiten eingehalten werden.

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Braunschweig: Stadtplanung ist entsetzt

Braunschweigs Stadtplaner Michael Lose ist entsetzt: „Das kostet 11.000 Euro jährlich und geschieht an der Lenaustraße und der Münstedter Straße im Westlichen Ringgebiet sowie an der Autorstraße in der Innenstadt. Insgesamt also 33.000 Euro“, rechnet hoch.

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Allerdings ist in der Debatte um die Spielplätze weiterhin kein Ende in Sicht. Trotz des Kompromisses scheinen die Beteiligten nicht zufrieden zu sein. Weitere Hintergründe liefert der Artikel aus der „Braunschweiger Zeitung“. (neb)