Braunschweig 

Braunschweig: Tödliche Tierseuche erreicht die Stadt – Tausende Tiere in Gefahr

Vogelgrippe - wie gefährlich ist sie für Menschen?

Tagesschau
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Braunschweig. Ein toter Vogel im Hafen von Braunschweig ist Grund zur Sorge. Denn der Wanderfalke scheint mit dem Erreger der Aviären Influenza infiziert gewesen zu sein. Heißt im Klartext: Das Tier hatte die Geflügelpest.

Laut einer Mitteilung der Stadt in Braunschweig könne dieser eine tote Vogel nicht ignoriert werden. Denn: Wildvögel können das Virus auf Geflügelvorkommen, die in Herden gehalten werden, übertragen.

Braunschweig: Tödliche Geflügelpest bedroht Tausende Tiere

Und das sind nicht gerade wenig Tiere in der Löwenstadt. Laut der Stadtverwaltung seien rund 9.000 Tiere gefährdet. Nun muss schnell gehandelt werden. Und das tut die Stadt auch.

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Zum Schutz gegen die Aviäre Influenza erlässt die Stadt Braunschweig nun eine tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung: „Im gesamten Stadtgebiet gilt eine Aufstallungspflicht“, schreibt die Stadt. „Sämtliches in der Stadt gehaltenes Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) ist ab sofort ausschließlich in geschlossenen Ställen zu halten.“ Alternativ könne auch eine Vorrichtung benutzt werden, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung bestehe und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenabgrenzung versehen sei.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. Wenn du aber tote Wasser- oder Greifvögel findest – zum Beispiel beim Spazierengehen – dann solltest du sie nicht anfassen! Stattdessen solltest du umgehend das Veterinärsamt informieren. Das geht per E-Mail an veterinaerwesen@braunschweig.de oder telefonisch unter der 0531/ 4705903.

Das Ganze gilt ab dem 22. Januar. (mw)