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Stadthalle Braunschweig vor Abriss? Nur DANN wäre das möglich

Stadthalle Braunschweig vor Abriss? Nur DANN wäre das möglich

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Stadthalle Braunschweig vor Abriss? Nur DANN wäre das möglich

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

Braunschweig. 

Die Stadtratsköpfe rauchen. Denn die Zukunft der Stadthalle Braunschweig bleibt ungewiss.

Zuletzt hatte eine schon längst verworfene Idee wieder auf dem Tisch gelegen: Abriss und Neubau der Stadthalle Braunschweig. Aber das ist gar nicht so leicht.

Fassade der Stadthalle Braunschweig ist brüchig

Viele Braunschweiger lieben ihre Stadthalle. Egal ob Konzerte, Partys, Ratssitzungen – oder zuletzt die Corona-Impfung: Sie hat sich durch viele Erinnerungen in ihre Herzen gebrannt.

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Das ist die Stadthalle Braunschweig:

  • Veranstaltungsstätte in Braunschweig
  • Eröffnung: 4. September 1965
  • Gesamtfläche: 1.500 Quadratmeter
  • Platz für über 5.000 Menschen
  • Großer Saal, Kleiner Saal (Congress Saal), Vortragssaal, Konferenzraum, Foyers

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Doch sie ist von außen schon lange nicht mehr das beeindruckende Gebäude, das sie einst wahr. Denn die Fassade der 1965 eröffneten Veranstaltungsstätte ist brüchig.

Deswegen wird seit längerem über ihre Zukunft diskutiert. Zuletzt brachte Ratsfrau Heidemarie Mundlos (CDU) eine schon längst verworfene Idee auf den Tisch: Abriss und Neubau sind die entscheidenden Worte. (Hier geht’s zu den Einzelheiten.) Auch „Die Fraktion.- Die Linke, Volt und Die Partei“ hatte beantragt, das Ganze noch mal prüfen zu lassen.

Stadthalle Braunschweig könnte wachsen

Aber jetzt gab es einen Korb von der Verwaltung! Die Stadthalle stehe seit 2018 unter Denkmalschutz. „Ein Abriss käme angesichts der denkmalschutzrechtlichen Vorgaben nur in Betracht, wenn ein anderes öffentliches Interesse von besonderer Bedeutung dies erfordert, etwa ein wichtiges Infrastruktur-Projekt wie der Bau einer Straße oder eines Bahnhofs“, so die Stadt Braunschweig.

Da eine solche Voraussetzung im Fall der Stadthalle nicht gegeben sei, falle der Plan also vom Tisch. Doch wie geht es jetzt weiter?

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„Die Verwaltung favorisiert weiterhin die Gründung einer Projektgesellschaft, die die Sanierung begleiten soll“, so die Stadt Braunschweig. „Die Vorbereitungen zur Gründung einer solchen Projektgesellschaft haben begonnen.“ Zudem wird über eine Erweiterung des Gebäudes gegrübelt. Das ist nämlich laut geltenden Denkmalbestimmungen möglich! (mbe)