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Braunschweig: Nach Kritik an Dowesee-Turm – ist DAS die bessere Alternative?

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Der Turm am Dowesee in Braunschweig soll 13 Meter hoch werden. Viele gefällt der Plan nicht... (Symbolbild) Foto: IMAGO / imagebroker

Braunschweig. 

Kommt er? Oder kommt er nicht? Die Kritik am geplanten Aussichtsturm am Dowesee in Braunschweig wird lauter.

Nach der Kritik des Behinderten-Beirats aus Braunschweig legt jetzt die SPD nach.

Braunschweig: SPD will partout keinen Turm am Dowesee

„Wir sind grundsätzlich gegen den geplanten Turm“, hieß es laut „Braunschweiger Zeitung“ von der SPD im Bezirksrat Nordstadt-Schunteraue. Kosten (150.000 Euro) und Nutzen stünden in keinem akzeptablen Verhältnis.

Auch die CDU ist sich nicht mehr sicher. Wichtiger als ein Blick auf den Dowesee sei die Aussicht auf das Naturschutzgebiet am Bullenteich. Daher die Alternativ-Idee: Den Turm am Zaun des Biotops bauen – mit einer Brücke über den Rühmer Weg zu einem Gebäude am Dowesee. (Mehr zu dem Vorstoß liest du in der „Braunschweiger Zeitung“)

Braunschweig: Behinderten-Beirat kritisiert Pläne

Das wäre dann auch barrierefrei – darum ging es dem Behinderten-Beirat in seiner Kritik. Denn das wäre der bisher geplante 13 Meter hohe Turm nicht gewesen. „Behinderte wurden bei der Planung offenbar vergessen“, hieß es. (Details liest du hier.)

Wie es jetzt weitergeht am Dowesee? Ungewiss! „Die Verwaltung wird das Projekt des Aussichtspunktes weiter verfolgen und zugleich das Gespräch mit dem Stadtbezirksrat suchen, um entstandene Irritationen auszuräumen“, teilte die Stadt Braunschweig News38 auf Nachfrage mit.

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„Einen Vorschlag für den genauen Standort oder die Konstruktion eines solchen Aussichtspunktes gibt es noch nicht“, so die Stadt weiter. Die Verwaltung wolle dem Umwelt- und Grünflächen-Ausschuss beides in diesem Frühjahr vorlegen. Nach einem Beschluss könnte ein entsprechendes Projekt ausgeschrieben und an eine Firma vergeben werden, die den Turm dann baut.

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Braunschweig: Vogelperspektive auf den Bullenteich?

Die Idee eines Aussichtspunktes ist nicht neu. Schon seit fünf Jahren gibt es solche Gedankenspiele. Von dort oben hätten dann die Besucher des Schul- und Bürgergartens oder Schulklassen aus der Region Braunschweig einen guten Überblick über die Tier- und Pflanzenwelt des grünen Areals im Norden von Braunschweig. (ck)