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Edeka in Braunschweig: Kunden stehen vor leeren Regalen – DAS soll es trotzdem nicht geben

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Edeka-Gruppe ist die größte Supermarktkette Deutschlands. Gegründet wurde die Edeka AG & Co. KG 1907 in Leipzig. Heute hat sie ihren Hauptsitzt in Hamburg.

Braunschweig. 

Es wird langsam löchrig in den Regalen von Edeka in Braunschweig. Zumindest bei manchen Produkten gibt es mittlerweile Lücken. In einzelnen Märkten gab es zeitweise etwa kein Mehl mehr, berichtet die „Braunschweiger Zeitung“. Auch das Sonnenblumenöl wird stellenweise knapp.

Dennoch: Eine Maßnahme kommt – stand jetzt – für die Edeka Märkte in Braunschweig nicht in Frage.

Edeka in Braunschweig: Hamsterkäufe sorgen für Lücken im Sortiment

„Man sieht, dass es in den ein oder anderen Sortimentsbereichen Lücken gibt“, sagte Marco Weiße, Verkaufsleiter der Edeka-Görge-Märkte, der Zeitung. Ähnliches hatten die Menschen in der Region schon zu Beginn der Corona-Pandemie erlebt. Da war es zuerst das Klopapier, das knapp wurde. Später kamen auch Mehl, Nudeln, Hefe und andere Produkte hinzu.

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Das ist Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
  • Der Hauptsitz von Edeka ist in Hamburg
  • Umsatz: 61 Milliarden Euro (2020)
  • 402.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2020)

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Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels hatte zwar jüngst appelliert, Hamsterkäufe zu unterlassen. Dann hört man aber Warnungen, dass es wegen des Krieges in der Ukraine zu Lieferengpässen bei Weizen und Sonnenblumenöl kommen kann. Einige Menschen haben da offenbar Angst, dass es bald knapp werden könnte. Aktuell scheint die Sorge aber noch unbegründet.

Keine Rationierung bei Edeka in Braunschweig

Derzeit könne man eine ausreichende Versorgung mit allen Produkten des täglichen Bedarfs sicherstellen, sagte ein Sprecherin von Edeka-Minden-Hannover der „Braunschweiger Zeitung“. Bei bestimmten Produkten könnte es allerdings zu kurzzeitigen Lieferengpässen kommen.

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Dennoch sehen die Edeka Märkte in Braunschweig davon ab, die Produkte zu rationieren. Ob das bei bleibenden Lieferschwierigkeiten so anhalten wird, bleibt abzuwarten. Derweil versuchen die Görge-Märkte das Sortiment auf andere Weise sicherzustellen – mit einer bestimmten Strategie. Welche das ist, liest du bei der „Braunschweiger Zeitung“. (Hier geht’s weiter) (bp)