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Braunschweig: Verdächtiger im Fall Maddie McCann schreibt Jammer-Brief aus dem Knast – DAS passt ihm nicht

Die Chronik im Fall der verschwundenen Maddie McCann

Braunschweig/Oldenburg. 

Ganze 14 Seiten lang ist das Schreiben, in dem der Verdächtige im Fall Maddie McCann sich über seine Haftbedingungen beschwert.

Christian B. soll den Brief handschriftlich verfasst und schon im September abgeschickt haben. Darin eine Auflistung an Dingen, die ihn in seiner Haft stören. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat sich dazu schon geäußert.

Braunschweig: DAS stört Christian B. im Gefängnis

Derzeit sitzt der 45-Jährige in Oldenburg eine mehrjährige Haftstrafe ab. Der Grund: Er hat eine US-Amerikanerin im Jahr 2005 im portugiesischen Praia da Luz vergewaltigt. Doch sein Aufenthalt im Gefängnis scheint ihm so gar nicht zu passen.

Das zumindest geht aus dem Schreiben hervor, über das der „Spiegel“ zuerst berichtet hatte. Darin beklagt Christian B. sich über Beleidigungen, Beschimpfungen und Morddrohungen durch andere Häftlinge der JVA in Hannover. Aber auch weitaus banalere Dinge sind darin zu finden – wie beispielsweise fehlender Kaffeeweißer.

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Der Petitionsausschuss soll die Beschwerde mittlerweile zurückgewiesen haben. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig drückt es so aus: „Wir haben zu einer solchen Beschwerde auch Stellung genommen.“ (dpa)