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Braunschweig: Neuer Kita-Streik! An diesen Tagen musst du umplanen

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

Braunschweig. 

In der kommenden Woche müssen sich viele Eltern aus Braunschweig um eine andere Kinder-Betreuung kümmern.

Die Gewerkschaft Verdi ruft Erzieherinnen und Erzieher erneut zu einem Streik auf. Deswegen bleiben auch einige Kitas in Braunschweig dicht.

Zweiter Verdi-Streik trifft Eltern aus Braunschweig hart

Viele Kita-Beschäftige leiden unter den schlechten Arbeitsbedingungen. Geringe Löhne und Fachkräftemangel führen zu Streiks in Braunschweig und Hildesheim. Deswegen ruft die Gewerkschaft Verdi für kommende Woche erneut zu ganztägigen Warnstreiks auf. Grund sind die anhaltenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten kommunaler Kitas und sozialer Dienste.

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Das ist die Verdi:

  • Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (kurz Verdi)
  • Deutsche Gewerkschaft mit Sitz in Berlin
  • ist 2001 aus fünf Einzelgewerkschaften entstanden
  • Hat etwa zwei Millionen Mitglieder
  • Gewerkschaft setzt sich für Arbeitnehmerrechte ein

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Am kommenden Dienstag (29. März) und Mittwoch (30. März) bleiben deswegen viele Kitas in der Löwenstadt geschlossen. Eine zweite Verhandlungsrunde mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber war Anfang dieser Woche ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Neue Gespräche wurden auf Mai vertagt. Bereits am 8. März hatte Verdi zu einem ersten Warnstreik aufgerufen (Hier liest du mehr).

Braunschweig: Anforderungen „realitätsfern“

Mit den Aktionen will die Gewerkschaft den Druck in den Tarifverhandlungen für den Kita- und Erziehungsbereich erhöhen.

+++ Braunschweig: Historischer Tag! SIE ist endlich wieder da +++

Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und eine finanzielle Anerkennung der geleisteten Arbeit. Die Arbeitgebervereinigung VKA teilte nach der zweiten Verhandlungsrunde mit, die Vorschläge der Gewerkschaften zur Entlastung seien „realitätsfern und nicht umsetzbar“.

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In Niedersachsen geht es laut Verdi bei den Verhandlungen um die Arbeitsbedingungen von 20.000 Beschäftigten in Kitas, etwa 8.000 Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe und rund 2.100 Beschäftigten in der Behindertenhilfe.

Sowohl die Erzieherinnen und Erzieher als auch Eltern aus Braunschweig hoffen auf eine baldige Einigung bei den Verhandlungen. (dpa/red.)