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Braunschweig will Leerstände in der Stadt füllen – es hat nichts mit neuen Läden zu tun

Braunschweig will Leerstände in der Stadt füllen – es hat nichts mit neuen Läden zu tun

© dpa | Moritz Frankenberg

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Braunschweig. 

Die Corona-Pandemie hat in der Innenstadt von Braunschweig große Lücken hinterlassen.

Einige Restaurants und Einzelhändler haben den Lockdown nicht überlebt und mussten ihre Läden aufgeben. So sind viele Leerstände im Stadtzentrum entstanden. Doch jetzt möchte die Stadt Braunschweig sie wieder mit Leben füllen – allerdings ziehen dafür vorerst keine neuen Geschäfte ein.

So viel Geld hat Braunschweig zur Verfügung

Braunschweig hat es geschafft, in das vom Land Niedersachsen geförderte Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ zu rutschen. Bedeutet: Mit EU-Geldern sollen die Städte nach der Corona-Pandemie wieder mit neuem Leben gefüllt werden.

Deshalb hat die Löwenstadt jetzt knapp 4,2 Millionen Euro von Niedersachsens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung Birgit Honé überreicht bekommen. Und dieses Geld will die Stadt gut investieren.

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Mehr Kultur in Braunschweiger Innenstadt

Die Diee: Die Braunschweiger Innenstadt soll mithilfe des Projekts „Konzeptentwicklung.Kultur.Raum.Zentrale.Innenstadt“ (K.R.Z.I) mit Farben, Kultur und Kunst gefüllt werden. „Dies ist ein kreativer erster Auftakt zur Aufwertung der Innenstadt“, lobt Honé. „Die Palette von Entsiegelung und Stadtgrün über Sitzstufen an der Oker bis hin zu Beteiligungs- und Veranstaltungsformaten zeigt, dass Braunschweig sich viele Gedanken zur Attraktivierung der Innenstadt gemacht hat.“

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Wenn alles so klappt wie geplant, wird das Braunschweiger Stadtzentrum also nicht nur grüner, sondern direkt viel bunter. Und laut Oberbürgermeister Thorsten Kornblum werden sogar schon die ersten Gespräche geführt, damit das Projekt so schnell wie möglich umgesetzt wird. (mbe)