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Braunschweig: Frau schießt Foto – und macht eine skurrile Entdeckung! „Sieht aus wie ein Bär“

Braunschweig: Frau schießt Foto – und macht eine skurrile Entdeckung! „Sieht aus wie ein Bär“

Oberpostdirektion Braunschweig.jpg
© imago images / Jürgen Ritter

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

Braunschweig ist schon vom Boden aus eine wirklich schöne Stadt. Doch eine Frau war über den Dächern der Löwenstadt unterwegs – und hat ihre Kamera dabei gehabt.

Sie machte über den Dächern der Löwenstadt Braunschweig jetzt ein Foto von der Aussicht. Dabei entdeckte sie etwas, das sie direkt in den sozialen Netzwerken teilen musste.

Braunschweig: Hast du das schon mal gesehen?

„Gestern Abend auf dem Karstadt Parkhaus gewesen“, schreibt die Frau in ihrem Beitrag auf Facebook und erzählt weiter: „Mega Aussicht und tolle Dächer entdeckt.“ Der Ausblick aus einer solchen Höhe ist wirklich beeindruckend.

Aber es ist ein anderes, ziemlich skurriles Detail, über das sie stolpert: Eine Figur zwischen Dachspitzen. „Kann mir jemand sagen, auf welchem Haus das ist? Sieht etwas aus wie ein Bär“, schreibt sie dazu, als sie nach Rat fragt. Unter dem Beitrag wird fleißig gerätselt – doch einige kennen die Antwort…

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Das ist die Stadt Braunschweig:

  • ältesten Funde im Braunschweiger Land („Schöninger Speere“) haben ein Alter von etwa 300.000 Jahren
  • rund 249.000 Einwohner und 19 Stadtbezirke (Stand: Dezember 2021)
  • ist die zweitgrößte Stadt in dem Bundesland nach Hannover
  • unter anderen wichtige Wahrzeichen: Braunschweiger Löwe als Wahrzeichen Heinrich des Löwen sowie die Türme der Andreaskirche
  • Oberbürgermeister ist Thorsten Kornblum (SPD)

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Skurrile Entdeckung in Braunschweig – das steckt dahinter

Auf dem Bild der Frau sieht man auch einen Turm des Heizkraftwerks – „Den langen Lulatsch“. Direkt daneben sitzt die Figur auf der Oberpostdirektion Braunschweig. Das Gebäude steht schon seit 1878 hier und wurde 1881 offiziell eröffnet.

Entworfen wurde das Gebäude an der Friedrich-Wilhelm-Straße von Professor J. Raschdorf. Dabei kostete der imposante Bau eine Menge Geld für die damaligen Verhältnisse: Fast 870.000 Mark kostete die Fertigstellung. Im Volksmund sprach man von einer „Bärensumme“ – und aus diesem Grund sitzt auch noch heute auf den Giebeln der ehemeligen Postdirektion ein Bär aus Stein.

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Hier gibt es mehr Neuigkeiten aus Braunschweig:

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1976 wurde nach Entscheid der Bundesregierung die Oberpostdirektion Braunschweig aufgelöst und ihre Aufgaben der OPD Hannover übertragen. In dem Gebäude sitzt unter anderem eine Postbank, die seit 2008 zur Deutschen Bank gehört.

Das Rätsel um die Figur ist damit jedenfalls gelöst – es sitzt tatsächlich ein Bär auf der Oberpostdirektion und kann vom Parkhaus von Karstadt offenbar besonders gut betrachtet werden. (lfs/jko)