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Braunschweig: Unfassbare Bilanz! Diese Kontrolle macht sprachlos

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Die Polizei hat in Braunschweig acht Stunden weit über Hundert Autos kontrolliert.

Auf der Hamburger Straße zogen die Beamten dabei am Montag einen Wagen nach dem anderen aus dem Verkehr – und stellten eine unfassbare Bilanz auf. Die Kontrolle in Braunschweig macht wirklich sprachlos.

Braunschweig: Jeder 14. Fahrer fährt Auto – unter Drogen

Vielleicht sind die dir Beamten auf der Hamburger Straße am Montag auch aufgefallen? Zwischen 12 Uhr und 20 Uhr führte die Polizei eine Großkontrolle durch – rund 140 Autofahrer sind dabei kontrolliert worden, wie es in einer Mitteilung heißt. Traurige Bilanz: Knapp jeder 13. Fahrer hatte sich offenbar hinters Steuer gesetzt, obwohl er unter Drogen stand.


Die Unfalluhr 2021 in Niedersachsen:

  • alle 3 Minuten nimmt die Polizei einen Verkehrsunfall auf
  • alle 3 Stunden endet ein Unfall an einem Baum
  • alle 15 Minuten verunglückt eine Person im Straßenverkehr
  • alle 3 Stunden ist ein verunglückter Motorradfahrender darunter
  • alle 2,5 Stunden verursacht ein fahruntüchtiger Fahrender einen Unfall
  • beinahe jeden Tag kommt ein Mensch im Straßenverkehr ums Leben

Dabei hatten die meisten Kontrollierten offenbar vor der Fahrt Marihuana konsumiert. Aber auch andere Drogen sollen die elf Personen, die aus dem Verkehr gezogen wurden, genommen haben, wie ein Sprecher auf Nachfrage von News38 bestätigte. Allen Fahrern ist eine Blutprobe entnommen worden, die zeigen soll, um welche Drogen es sich handelte.

Braunschweig Polizist führt eine Kontrolle durch
Die Bilanz der Großkontrolle in Braunschweig macht sprachlos. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Christian Grube

Braunschweiger hatte Marihuana-Pflanzen dabei

Bei einem 47-jährigen Mann aus Braunschweig kam es noch dicker: Die Polizisten kontrollierten den Fahrer und stellten im Anschluss fest, dass er sechs Marihuana-Pflanzen bei sich hatte.


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Gegen alle Erwischten hat die Polizei Braunschweig Verfahren eingeleitet, weil sie gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Straßenverkehrsordnung verstoßen haben.