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Braunschweig: Traditions-Unternehmen verschwindet aus der Löwenstadt! Nach 260 Jahren ist hier bald Schluss

Vor 260 Jahren kam das Traditions-Unternehmen nach Braunschweig – 2003 wurde es übernommen. Jetzt verschwindet es aus der Löwenstadt.

Braunschweig
© IMAGO / Sämmer

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

Nach 260 Jahren geht in Braunschweig ein Stück Geschichte zu Ende. Seit 1763 gab es das Unternehmen in der Löwenstadt – im Jahr 2003 wurde es ein Teil der Hamburger Warburg-Bank. Die Rede ist von dem Bankhaus Löbbecke.

Die M.M. Warburg hat jetzt aber die Reißleine gezogen und sich dafür entschieden ihren Standort in der Löwenstadt zu schließen. Einige Braunschweiger nennen sie noch immer „Löbbecke-Bank“.

Braunschweiger Traditions-Bank schließt

Das bestätigte die M.M. Warburg gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“. Am Ende dieses Jahres soll für das ehemalige Bankhaus Löbbecke Schluss sein – der Standort der Privat-Bank am Petritorwall verschwindet aus Braunschweig. Auch Osnabrück ist von der Schließung betroffen.

+++ Alex in Braunschweig schließt – um sich dann SO zu verwandeln +++

„Die Entscheidung, die beiden Niederlassungen zu schließen, erfolgte nach eingehender Prüfung und ist uns nicht leichtgefallen“, wie eine Warburg-Sprecherin gegenüber der Zeitung weiter erklärte.

Wenige Mitarbeiter in Braunschweig betroffen

Weil sich das Bank-Unternehmen um seine Gewinne sorge, sei dieser Schritt notwendig, wie die „Braunschweiger Zeitung“ weiter schreibt. Weniger als zehn Mitarbeiter seien von dem Aus betroffen. Wie viele Kunden, wollte die Bank gegenüber der Zeitung nicht sagen.


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In Niedersachsen gibt es dann im kommenden Jahr nur noch eine Stadt, in der du die Privatbank M.M. Warburg finden kannst. Wo das ist, was das Aus für die Region38 bedeutet und in welchen Städten die Bank noch zu finden ist, liest du bei der „Braunschweiger Zeitung“.