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Braunschweig: Comedian lädt Fans von eigener Show aus – „Kann nicht empfehlen zu kommen“

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Ärger beim „Kutlur im Park“-Festival in Braunschweig!

Nach einer Veranstaltung am Wochenende schlägt der Facebook-Beitrag eines Künstlers große Wellen. Er richtet sich mit gravierenden Vorwürfen in Richtung der Veranstalter an seine Fan-Gemeinde. Was war da los bei „Kultur im Park“ in Braunschweig?

Braunschweig: Wirbel um Leinwand bei „Kultur im Park“

Der Beitrag des Cartoonisten Ralph Ruthe ging am Samstag um 17.52 Uhr online. Sein Auftritt sollte um 21 Uhr beginnen. Offensichtlich wurde die Nachricht kurz nach dem finalen Technikcheck verfasst. Eine Sache stieß dem Künstler dabei übel auf.

„Der Veranstalter hat eine viel zu kleine Leinwand aufbauen lassen“, ist dort zu lesen. Für Ruthe offenbar ein „No Go“ – immerhin lebe seine Show auch von den Videos und Bildern, so der Beitrag weiter. Welche Art von Leinwand er dafür braucht, soll in einem Tour-Rider gestanden haben, der dem Veranstalter vier Wochen zuvor zugeschickt worden sein soll.

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Ruthe wettert gegen Verein in Braunschweig

Warum Ruthe das ausgerechnet mit seiner Facebook-Gemeinde klären muss und das Problem nicht direkt mit dem Veranstalter ausdiskutiert, bleibt erst mal fraglich. Vordergründig geht es dem Künstler darum, befürchteten Ärger vom Servicepersonal und der Technik fernzuhalten. Ruthe betont: „Die Leute vor Ort sind nicht schuld an diesem Fehler“.

Stattdessen solle man sich mit seinen Beschwerden an den Veranstalter wenden. Dass es sich dabei um einen gemeinnützigen Verein handelt, bei dem sich viele Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren, wird nicht erwähnt.

„Aktuell kann ich nicht empfehlen zu kommen“

Der Cartoonist geht sogar so weit, seinen Fans davon abzuraten, zur Show zu kommen. Ein Nutzer fragt etwa, ob es noch Karten an der Abendkasse geben würde. „Gibt es!“, antwortet der Künstler. „Aktuell kann ich aber nicht empfehlen zu kommen […].“



Dem Veranstalter ist der Facebook-Beitrag bekannt, bestätigt eine Sprecherin auf News38-Anfrage. Zu den konkreten Vorwürfen möchte man sich aber nicht äußern.

Braunschweig
Mit einem Facebook-Beitrag sorgte der Künstler Ralph Ruthe für ein Beben. (Archivbild) Foto: IMAGO / Manfred Segerer

Vielen Besuchern, schien der Abend trotz der vermeintlichen Mini-Leinwand gut gefallen zu haben. Ein Nutzer schreibt etwa in den Kommentaren:

„Es war super, ich saß in der zweiten Reihe und konnte alles lesen und erkennen. Da aber niemand frühzeitig gegangen ist, werden die hinteren Reihen wohl auch nicht unzufrieden gewesen sein.“