Gifhorn 

Linke Gifhorn kritisiert Maghreb-Beschluss

Symbolbild
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Foto: Fabian Bromann / flickr.com

Gifhorn/Berlin. Der Kreisverband der Linken in Gifhorn kritisiert die geplante Neueinstufung einiger nordafrikanischer Länder als "sichere Herkunftsstaaten". Sprecherin Marion Köllner sagte news38.de, die Linke sage ganz klar "Nein" zu dem Beschluss: "Auf diese Weise sollen Asylverfahren verkürzt werden, nur das ist das Ziel des Gesetzes."

Wer Tunesien, Algerien und Marokko als sicher einstufe, ermutige auch ihre Regierungen, weiterhin Menschenrechtsverletzungen zu praktizieren. Schon deswegen müsse man ganz klar sagen: "Nein, Menschenrechtsverletzungen der Art, wie sie hier vorgetragen wurden, können von uns nicht akzeptiert und nicht auch noch belohnt werden, indem man diese Länder als sicher einstuft."

Trotz massiver Kritik hatte der Bundestag am gestrigen Freitag, 13. Mai 2016, die Maghreb-Staaten Marokko, Tunesien und Algerien zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt. Unter anderen Menschenrechtsverbände kritisieren, dass die nordafrikanischen Länder regelmäßig die Menschenrechte von politisch Andersdenkenden, Homosexuellen, Frauen und Behinderten verletzten

Gifhorn 

Landkreis sagt Danke: Fest für Flüchtlingshelfer

Bis zu 1.500 Flüchtlinge waren in Ehra-Lessien untergebracht. Inzwischen ist die Unterkunft jedoch wieder verkleinert.
Bis zu 1.500 Flüchtlinge waren in Ehra-Lessien untergebracht. Inzwischen ist die Unterkunft jedoch wieder verkleinert.
Foto: Metropolico.org/flickr
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