Gifhorn 

Waldbrand in Meinersen - So würde die Feuerwehr löschen

Der angenommene Brandherd befand sich mitten im Wald östlich von Meinersen.
Der angenommene Brandherd befand sich mitten im Wald östlich von Meinersen.
Foto: Casten Schaffhauser/Samtgemeinde Meinersen

Meinersen. Mehrere hundert Quadratmeter Wald östlich von Meinersen stehen in Flammen, dichter Qualm zieht durch die Bäume, das Feuer droht sich weiter auszubreiten. Das war das Szenario einer groß angelegten Übung, zu der sich am Sonntag 62 Feuerwehrmitglieder der Samtgemeinde Meinersen mit 13 Fahrzeugen zunächst in Leiferde getroffen haben.

Besonders schwierig für die Einsatzkräfte: Der angenommene Brandherd befand sich nicht wie häufig bei vergleichbaren Übungen am Wegesrand, sondern mitten im Wald. So mussten die Wehrleute einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen organisieren und Leitungen bis zur Einsatzstelle legen.

Brunnen liefern zu wenig

Etwas problematisch erwies sich das Auffüllen der Tanklöschfahrzeuge an den für Waldbrand-Einsätze vorgesehenen Bohrbrunnen: „Hier wurde nicht von jedem Brunnen die geforderte Wasserleistung erbracht“, berichte der als Einsatzleiter fungierende Ortsbrandmeister von Leiferde, Felix Brennecke.

Zusätzlich zum Pendelverkehr der Tanklöschwagen legten die Brandbekämpfer eine 800 Meter lange Schlauchstrecke parallel zur B188 aus, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Trotz der Mängel an den Brunnen zeigte sich Brennecke "im Großen und Ganzen" mit der Übung zufrieden.

Das Szenario ausgearbeitet hatte übrigens Jörg Brandes, Gruppenführer bei der Feuerwehr Leiferde.