Gifhorn 

Faulbrut bedroht Bienen: Sperrbezirk um Ahnsen

Bienen füllen Honigwaben. Erreger der für Bienen gefährliche amerikanischen Faulbrut sind jetzt in Meinersen entdeckt worden.
Bienen füllen Honigwaben. Erreger der für Bienen gefährliche amerikanischen Faulbrut sind jetzt in Meinersen entdeckt worden.
Foto: dpa

Meinersen. In einem Bienenstock im Landkreis Gifhorn ist die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Betroffen ist ein Imker aus Ahnsen. Zwar ist die bakterielle Brutkrankheit für Menschen ungefährlich, aber sie kann ganze Bienenvölker zerstören.

Deswegen hat der Landkreis jetzt gemäß der Seuchenverordnung einen ein Kilometer großen Sperrbezirk um Ahnsen herum gezogen (Karte Sperrgebiet als PDF).

In dem betroffenen Gebiet dürften Bienenstände nicht von ihrem jetzigen Standort entfernt werden. Auch tote Bienen, Waben, Honig, Futter oder Geräte dürfen nicht in oder aus dem Bezirk geschafft werden – nur dann, wenn der Kontakt zu anderen Tieren ausgeschlossen werden kann.

Wie lange die tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung gilt, ist offen.

Im Mai war die Faulbrut auch schon im Landkreis Wolfenbüttel aufgetreten, in Braunschweig wurde sie im Juli nachgewiesen.