Gifhorn 

Ärger um A39-Protest: Schilder entfernt

Wagen mit Schildern gegen den geplanten A39-Weiterbau nördlich von Wolfsburg: Auch nach der voreiligen Entfernung und ihrem Rücktransport scheinen ihre Tage gezählt (Archivbild).
Wagen mit Schildern gegen den geplanten A39-Weiterbau nördlich von Wolfsburg: Auch nach der voreiligen Entfernung und ihrem Rücktransport scheinen ihre Tage gezählt (Archivbild).
Foto: dpa

Jembke. Die Gegner des geplanten A39-Lückenschlusses nördlich von Wolfsburg sind sauer: Zwischen Tappenbeck und Jembke haben Mitarbeiter der Straßenbauverwaltung die entlang der B248 aufgestellten Protestplakate entfernt. Für die Bürgerinitiative "Natürlich Boldecker Land" ist das Sachbeschädigung. "Wir werden Strafanzeige stellen", zitiert die "Aller-Zeitung" Initiativen-Sprecherin Karin Loock.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr entschuldigte sich inzwischen für die Räumungsaktion - und hat die Schilder wieder zurück an ihren Platz gebracht, wie Bernd Jungnickel von der Außenstelle Wolfenbüttel betonte.

Allerdings seien die Tage des A39-Protests in dieser Form gezählt: Der Bund sei mittlerweile Eigentümer der für den Autobahnbau benötigten Flächen - man werde der Bürgerinitiative nun eine "angemessene Frist" zur Entfernung der Schilder setzen.