Gifhorn 

Alles für die Liebe: Beharrlicher Schwan "festgenommen"

Foto: Polizei Gifhorn

Sprakensehl/Leiferde. Der Tod seines Artgenossen endete für einen Schwan in einem "Gefangenentransport" zum Nabu-Artenschutzzentrum.

Am Freitagabend, 12. Januar, kam es auf der B4 bei Sprakensehl zu einem Wildunfall mit einem Schwan. Dieser überlebte den Unfall leider nicht.

Der Schwan war allerdings nicht allein unterwegs. Ein zweiter Schwan hielt sich in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle auf watschelte immer wieder und sehr beharrlich auf die Fahrbahn. Den eingesetzten Polizeibeamten gelang es nicht, das Tier zum weiterziehen zu animieren - Der Schwan wollte die Unfallstelle partout nicht verlassen.

Ob das Tier flugunfähig war oder nicht ohne seinen Partner weiterziehen wollte, ist unklar. Um den zweiten Schwan vor dem Schicksal seines Artgenossen zu bewahren, wurde das Tier zu guter Letzt "festgenommen" und mit dem extra aus Gifhorn angeforderten Gefangenentransporter in das NABU-Artenschutzzentrum nach Leiferde gebracht.