Gifhorn 

Großalarm in Gifhorn: Feuerwehr probt Ernstfall

Mit Dekonterminations-Anzügen haben die Einsatzkräfte versucht, das Leck am Lkw zu schließen.
Mit Dekonterminations-Anzügen haben die Einsatzkräfte versucht, das Leck am Lkw zu schließen.
Foto: Samtgemeindefeuerwehr Meinersen/Schaffhauser

Gifhorn. Die Feuerwehren aus Leiferde, Hillerse, Dalldorf und der Stadt Gifhorn wurden gestern zu einem vermeintlichen Lkw-Unfall mit Gefahrgutstoffen gerufen. Die Einsatzkräfte wurden am Mittwochabend gegen 18 Uhr zu einer Spedition alarmiert - dort hat es allerdings zum Glück keinen echten Unfall gegeben.

"Wir haben hier die Möglichkeit, möglichst realistisch zu üben", erklärte Sebastian Lehmann von der Leiferder Feuerwehr zu Beginn. Gemeinsam mit Alexander Olech hatte er sich die Übung im Vorfeld ausgedacht.

Brenzlige Situation

Die Lage für die rund 70 Einsatzkräfte war ernst: Bei Rangierarbeiten mit einem Traktor sollte an einem Sattelauflieger ein Rohr beschädigt worden sein, sodass giftiges Wasserstoffperoxid austrat. Lehmann hatte extra für die Übung eine Rohrkonstruktion an einen Auflieger gebaut.

Die Feuerwehren retteten schließlich zunächst die verunglückten Personen, bevor sie das Leck am Lkw schlossen und die ausgelaufene Flüssigkeit aufnahmen. Die Übung stand unter strenger Beobachtung von Führungskräften aus Meinersen, Gifhorn und drei Mitgliedern der Berufsfeuerwehr Wolfsburg. Nach zwei Stunden war der "Einsatz" vorbei.

Die Bilder zum Großeinsatz: