Gifhorn 

Jetzt also doch! Eichenprozessionsspinner in Gifhorn

Noch kann das Gesundheitsamt den Eichenprozessionsspinner chemisch bekämpfen. Ab Juni muss abgesaugt werden (Archivbild).
Noch kann das Gesundheitsamt den Eichenprozessionsspinner chemisch bekämpfen. Ab Juni muss abgesaugt werden (Archivbild).
Foto: dpa

Gifhorn. Der haarige Eichenprozessionsspinner ist in Gifhorn angekommen. Vor allem im südlichen und östlichen Teil des Landkreises macht sich die kleine giftige Raupe nun breit.

Vor wenigen Tagen hatte news38.de berichtet, dass der Eichenprozessionsspinner sich dieses Jahr merklich zurückhält. Am heutigen Freitag erreichte uns der Anruf des Amtsarztes Josef Kraft vom Gesundheitsamt Gifhorn, dass die Raupe jetzt doch aufgetaucht ist.

"Es sind keine Massen an Raupen. Nur einzelne Bäume sind in den Samtgemeinden Brome, Boldecker Land und Hankesbüttel befallen", so der Amtsarzt. Laut Kraft besteht keine Meldepflicht bei befallenen Bäume.

Gesundheitsamt ist aktiv

Das Gesundheitsamt geht aber schon gegen die Plagegeister vor. "Bis Ende Mai dürfen wir noch chemisch bekämpfen. Danach werden die Eichenprozessionsspinner abgesaugt", so Kraft gegenüber der Redaktion von news38.de.

"Wir werden auch Warnschilder aufstellen, damit Allergiker diese Gebiete meiden oder zumindest vorsichtig sind", sagt der Amtsarzt.

Raupe gefährlich für Allergiker

Allergiker reagieren empfindlich nach dem Kontakt mit den Raupen. Hautrötungen, Augenreizungen und Juckreiz sind typische Symptome.

Wir informieren Euch, sobald die Raupe wieder in Unwesen in der Region treibt.