Gifhorn 

Kreis Gifhorn: Ausländeranteil bei 6,7 Prozent

Ende September hat VfL-Trainer Bruno Labbadia die Flüchtlingsmannschaft des TuS Ehra-Lessien II zeitweise "übernommen" und den Migranten ein paar Fußball-Kniffe vermittelt.
Ende September hat VfL-Trainer Bruno Labbadia die Flüchtlingsmannschaft des TuS Ehra-Lessien II zeitweise "übernommen" und den Migranten ein paar Fußball-Kniffe vermittelt.
Foto: VfL Wolfsburg/dpa

Gifhorn. Die Zahl der im Landkreis Gifhorn lebenden Ausländer ist im September um 30 auf insgesamt 11.723 Personen angestiegen, davon sind 1.298 Asylbewerber. Das teilte die Kreisverwaltung Gifhorn am Dienstag mit. Damit beträgt der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung rund 6,7 Prozent.

Nach Angaben aus dem Gifhorner Landratsamt haben in diesem Jahr bis Ende September insgesamt 71 bislang im Landkreis untergebrachte Flüchtlinge Deutschland wieder verlassen: 39 durch freiwillige Ausreise, 15 durch Abschiebungen sowie 17 aufgrund von Überstellungen nach dem Dublin-Abkommen; das heißt, dass sie an jene EU-Staaten überstellt wurden, in denen sie erstmals EU-Territorium erreicht haben.

Herkunftsland: Elfenbeinküste

Größte Gruppe unter den im Landkreis lebenden Asylbewerbern sind Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste mit 19 Prozent; mit deutlichem Abstand folgen Migranten aus Afghanistan und dem Irak (jeweils 9 Prozent).