Gifhorn 

Weiterbildung: Conti fordert Einsatz von Politik und Beschäftigten

Foto: Holger Hollemann/dpa

Hannover/Gifhorn.  E-Autos statt Verbrenner, immer mehr Software statt Hardware: Der Zulieferer Continental warnt davor, die mit massiven Umbrüchen kämpfende Autobranche mit der Qualifizierung und Weiterbildung der Beschäftigten allein zu lassen. Die Herausforderungen könnten Unternehmen nicht allein bewältigen, sagte Continental-Personalvorstand Ariane Reinhart der Deutschen Presse-Agentur.

Sie forderte, das geplante Gesetz der Bundesregierung zum Ausbau der Weiterbildung an entscheidenden Stellen nachzubessern - und sprach sich nicht nur für einen öffentlichen Beitrag aus. Auch die Mitarbeiter müssten eine Eigenleistung in Form privater Zeit erbringen, appellierte Reinhart.

Bei der geplanten Stärkung der Weiterbildung hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor allem Herausforderungen der Beschäftigten durch den digitalen Wandel im Blick. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter auf diesem Feld weiterbilden, sollen vom kommenden Jahr an finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten.