Gifhorn 

Einsatz für Vierbeiner in Not: Eva Fenske aus Triangel hat ein Herz für Tiere

Eva Fenske aus Triangel mit ihren Hunden Daggi, Lexi und Pepe.
Eva Fenske aus Triangel mit ihren Hunden Daggi, Lexi und Pepe.
Foto: privat

Triangel. "Es ist eine Katastrophe. Wir haben nichts mehr!" Eva Fenske aus Triangel ist verzweifelt. Unermüdlich kämpft sie seit rund zwei Jahren gegen die Hunde-Mafia in Rumänien. Jetzt hat es im Tierheim des Vereins in der Nähe von Bukarest gebrannt. Tiere wurden getötet, Medikamente und ganze Räume zerstört. Die Tierschützer stehen vor dem Nichts und sind dringender als je zuvor auf Hilfe angewiesen.

Vor etwa zwei Jahren war Eva Fenske auf der Suche nach einem zweiten Hund bei Facebook, berichtet die 50-Jährige im Gespräch mit news38.de. Dabei stieß sie auf die Organisation "Tierengel-Grenzenlos". Als sie von den Tierschützern schließlich die Hündin "Lexi" vermittelt bekam, befasste sie sich intensiv mit dem Thema Tierschutz und den Zuständen in Rumänien.

Rettung aus Tötungsstationen

Die Organisation kümmert sich um streunende, verletzte oder kranke Hunde und Katzen. Die Tierschützer retten Vierbeiner aus Tötungsstationen und versuchen, den Tieren ein besseres Leben zu schenken.

So sah es nach dem Feuer aus

"Tierfänger werden dort dafür bezahlt, streunende Hunde und Katzen in Tötungsstationen zu bringen. Das wollen wir um jeden Preis verhindern", erklärt Fenske. Sie selbst ist im Raum Gifhorn dafür zuständig, mögliche Hundehalter unter die Lupe zu nehmen und zu klären, ob es die Tiere aus Rumänien bei den Interessenten gut haben werden.

Feuer zerstört und tötet

Bei der Brandkatastrophe am 28. November wurde nicht nur das Inventar des Tierheims zerstört. Alle Katzen, die in einem Gehege Schutz finden sollten, waren qualvoll verbrannt. Doch auch die Mitarbeiter, die sich vor Ort um die Tiere kümmern, stehen vor dem Nichts. "Sie haben nur noch das, was sie auf dem Leib tragen erzählt die 51-Jährige. Denn: Auch die Unterkünfte der Tierpfleger waren den Flammen zum Opfer gefallen.

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Eva Fenske und die anderen Tierschützer wollen sich trotz des herben Rückschlags aber nicht unterkriegen lassen. Deshalb sucht sie nun Unterstützer, die beim Wiederaufbau der Gebäude helfen.

Wer hat einen Transporter?

"Wir brauchen nicht nur Geld und Sachspenden. Im Moment suchen wir nach einer Lösung, Futter und Materialien nach Rumänien zu schaffen. Großartig wäre, wenn wir einen Lastwagen oder Ähnliches zur Verfügung gestellt bekommen", erklärt Eva Fenske. Einen Fahrer bräuchte es nicht, sie könnte den Wagen selbst steuern.

Auch wenn es ein Kampf ist, der aussichtslos scheint, wollen sie nicht aufgeben. Jedes Tier, dass aus einer Tötungsstation oder von der Straße gerettet werden kann, ist für die Tierschützer ein kleiner Triumph, der die Arbeit wert ist.

Noch mehr Infos zu "Tierengel-Grenzenlos" gibt es online hier: KLICK.