Gifhorn 

Kreißsaal geschlossen: So will das Klinikum Gifhorn Mitarbeiter werben

Foto: Brigitte Vetter

Gifhorn. Nachdem eine heiße Diskussion um eine kurzzeitige Schließung des Kreißsaals im Helios Klinikum in Gifhorn entbrannt ist, hat das Klinikum am Dienstag eine Stellungnahme veröffentlicht. Demnach hatten Politiker den Verantwortlichen geraten, sich doch erst nach Kräften in der Region umzusehen, bevor der Kreißsaal geschlossen werde.

Maßnahmen, um Hebammen zu werben

Doch auch wenn landesweit Hebammen fehlen, lasse man im Gifhorner Klinikum nicht locker und wolle auch weiterhin eine attraktive Geburtshilfe anbieten.

Um dies zu gewährleisten bekommen neue Mitarbeiter eine Antrittsprämie in Höhe von 5.000 Euro, heißt es vom Klinikum. Auch ein Prämienprogramm "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" sei bereits aktiv.

Eigene Ausbildung

Auf den Fachkräftemangel reagiere man einerseits mit einem eigenen, weitgehend neuen Ausbildungsgang. Seit dem 1. September 2017 bildet das Klinikum Hebammen aus. Für den neuen Jahrgang, der am 1. September 2019 startet, liegen bereits Bewerbungen vor.

Zudem würden die Beschäftigten oderhalb der tariflichen Vergütungstabelle bezahlt. Durch die zahlreichen Maßnahmen sind die Verantwortlichen davon überzeugt, dass das Klinikum in Gifhorn ein attraktiver Arbeitgeber in der Region sei. (mvg)