Gifhorn 

Prostituierte in Gifhorn brutal überfallen und vergewaltigt: Urteil ist nach langem Hickhack jetzt rechtskräftig

Eine Prostituierte steigt in ein Love-Mobil (Symbolbild)
Eine Prostituierte steigt in ein Love-Mobil (Symbolbild)
Foto: dpa

Gifhorn/Hildesheim. Ein verurteilter Vergewaltiger ist am Bundesgerichtshof gescheitert. Es bleibt dabei: Der Mann aus Wittingen muss für siebeneinhalb Jahre hinter Gitter. Das Urteil sei jetzt rechtskräftig, teilte das Landgericht Hildesheim heute mit.

Mann aus Wittingen nach Tat in Gifhorn verurteilt

Der Mann war im Mai wegen wegen besonders schwerer Vergewaltigung in Tateinheit mit besonders schwerem Raub und gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. "Sie haben sich Ihr Leben versaut", hatte die Richterin bei der Urteilsverkündung gesagt.

Schwer verletzt, gefesselt und fast nackt

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er die Frau im Oktober 2017 in ihrem Lovemobil an der B188 bei Gifhorn gewürgt, brutal zusammengeschlagen, vergewaltigt und anschließend ausgeraubt hatte. Die Frau war damals schwer verletzt, gefesselt und fast nackt von Zeuginnen entdeckt worden.

Mehr zu dem Fall:

Nach dem Urteil hatte der Angeklagte durch seinen Verteidiger zunächst fristgerecht Revision einlegen lassen – diese dann aber nicht fristgerecht begründet. Daher verwarf die Kammer die Revision als unzulässig.

Laut dem Verteidiger hatte sein Mandant zunächst einen Rückzieher machen wollen; sich später aber doch wieder für eine Revision entschieden. Der Bundesgerichtshof lehnte diesen Antrag ab – weshalb der 24-Jährige jetzt endgültig rechtskräftig verurteilt ist. (ck)