Gifhorn 

Die ersten Störche sind gelandet – Fridolin im Anflug auf Leiferde?

Storch Fridolin hat seinen Stammplatz im NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde im Landkreis Gifhorn - auch in diesem Jahr muss er das Nest wohl wieder verteidigen (Archivbild).
Storch Fridolin hat seinen Stammplatz im NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde im Landkreis Gifhorn - auch in diesem Jahr muss er das Nest wohl wieder verteidigen (Archivbild).
Foto: dpa
  • In der Region38 wurden erste Störche gesichtet.
  • Beim NABU in Leiferde wartet man schon auf Fridolin.
  • Für den rüstigen Storch dürfte der Kampf ums Nest hart werden.

Leiferde. In der Region sind die ersten Störche gelandet. Gesichtet wurden die Tiere zum Beispiel in Dannenbüttel und Wendeburg. "VIP-Storch" Fridolin dagegen lässt noch auf sich warten. Das NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde erwartet ihn schon.

Weißstörche in Leiferde gesichtet

Zuletzt seien schon beringte Störche im Nest gelandet, schreibt der NABU. Allerdings handle es sich bei ihnen um zwei Weißstörche, die sich im Winter in der Nähe des Artenschutzzentrums aufgehalten haben und die man "persönlich" kenne.

Fridolin müsste bald ankommen

Jetzt werde es aber langsam spannend; in den vergangenen Jahren war Fridolin am 18. beziehungsweise 19. Februar aus dem Süden zurückgekehrt. "Hoffen wir, dass er gesund und munter aus seinem Winterquartier zurückkehrt", so das NABU-Team.

Mehr zu Storch Fridolin aus Leiferde:

"Durch die angestiegene Zahl von Störchen in der Region, wird er sein Nest wohl kämpferisch behaupten müssen. Dies wird ihm, er ist schließlich nicht mehr der Jüngste, nicht immer leicht fallen", heißt es.

Die Experten glauben, dass Fridolin schon älter als 15 Jahre ist. Die potenzielle Lebenserwartung von Störchen beträgt über 20 Jahre.

  • HIER könnt Ihr das Nest live in der Storchen-Cam beobachten.

Drama um Storchen-Nachwuchs

Im vergangenen Jahr hatte sich Fridolin in die dänische Storchendame Mai verliebt und erfolgreich mit ihr gebrütet. Allerdings wurde das perfekte Familienglück knapp drei Wochen später zerstört...

Die beiden warfen drei ihrer vier Babys aus dem Nest – unter anderem, weil sie wegen der damaligen Hitze und Trockenheit nicht genug Nahrung für ihren Nachwuchs fanden.

Friederike lässt Fridolin warten - und sitzen

Zuvor hatte Fridolin lange Zeit auf seine damalige Partnerin Friederike warten müssen. In der Zeit musste der Weißstorch einige Male sein Nest gegen Eindringlinge verteidigen. Kurz nachdem Friederike dann doch noch auftauchte, verließ sie ihn aus unbekannten Gründen auch schon wieder. (ck)