Gifhorn 

Zu kurze Bahnschranke bei Gifhorn: Genervte Pendler müssen sich weiter gedulden

Ein Erixx passiert den Bahnübergang mit einer zu kurz geratenen Bahnschranke an der B188.
Ein Erixx passiert den Bahnübergang mit einer zu kurz geratenen Bahnschranke an der B188.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Gifhorn . Es fehlt nur ein Meter - wegen einer zu kurzen Bahnschranke an der B188 bei Gifhorn sind viele Pendler seit Wochen genervt. Eine Linksabbiegerspur im Bahnübergangsbereich müsse dort bis auf weiteres gesperrt bleiben, teilte die Bahn auf Anfrage mit.

Schranke in Gifhorn ist auf einmal zu kurz

Der Grund: Die Schranke ist dort nur zehn statt der erforderlichen elf Meter lang. Immer wieder warten Pendler an der Strecke... "Durch die verkürzte Spur entstehen arge Probleme", sagt Lutz Dietrich von der Verkehrswacht Gifhorn. Er spricht von "frustrierten Autofahrern" und "vielen Beinahunfällen".

Für Unverständnis sorgt vor allem, dass die betroffene Schranke seit Jahren zehn Meter lang war, nach Umbaumaßnahmen aber plötzlich einen Meter länger werden soll.

Die Bahn erklärt, dass die Schranke mit einer Länge von elf Metern drei Spuren abdecken soll und dadurch Überlänge hat. Dafür sei eine spezielle Zulassung notwendig. Bis zur Erteilung bleibe es bei der kurzen Schranke und dadurch auch bei der Sperrung. "Es stehen noch einige Genehmigungen aus, die wir kurzfristig erwarten", sagte eine Bahnsprecherin.

Polizei Gifhorn hofft auf schnelle Lösung

Auf eine schnelle Lösung hofft auch die Polizei in Gifhorn. Sprecher Thomas Reuter kann den Ärger vieler Pendler nachvollziehen, wünscht sich aber auch mehr Gelassenheit für die Übergangsphase. "Die Dragenkreuzung ist unauffällig, hier haben wir keine folgenschweren Unfälle registriert ", sagte Reuter.

"Die Verkehrssicherheit ist dort nicht beeinträchtigt", betonte er. Die Signale der Bahn deutet er so, dass es schon bald eine Lösung für die genervten Pendler gibt. (dpa/ck)