Gifhorn 

Er wollte Streuner betäuben: Tierfänger aus Gifhorn verurteilt

Der Mann wollte offenbar gezielt streunende und entlaufende Hunde betäuben und dann einfangen (Symbolbild).
Der Mann wollte offenbar gezielt streunende und entlaufende Hunde betäuben und dann einfangen (Symbolbild).
Foto: imago/stock&people

Gifhorn. Das Amtsgericht Gifhorn hat einen Tierjäger aus dem Nordkreis zu einer Geldstrafe verdonnert. Insgesamt muss er 7.200 Euro zahlen, wie die "Aller-Zeitung" berichtet.

Gifhorn: Tierjäger will Hunde einfangen

Im Prozess ging es um den illegalen Erwerb von Tierarzneimitteln. Damit wollte der Mann per Narkosegewehr entlaufene oder streunende Hunde einfangen – im Auftrag der Besitzer oder von Tierschützern.

Laut Gericht und Gesetz hätte der Mann nicht kaufen dürfen, weil er weder der Hundehalter war noch ein gültiges Rezept hatte. Der Tierjäger will in Revision gehen. (ck)