Gifhorn 

Zeit für den Ring in Leiferde: Fridolins Nachwuchs absolviert wichtigen Schritt

Vorsichtig wurde dem Jungstorch ein Ring angelegt.
Vorsichtig wurde dem Jungstorch ein Ring angelegt.
Foto: Nabu Artenschutzzentrum Leiferde

Leiferde. "Was wollt ihr denn schon wieder hier oben? Ihr wart doch erst im letzten Jahr da?" So verwundert könnte wohl die Reaktion von Storchenpapa Fridolin aus Leiferde im Landkreis Gifhorn zu beschreiben gewesen sein.

Der Grund: Das Storchenbaby ist am Freitagnachmittag von den Mitarbeitern des Nabu-Artenschutzzentrums in Leiferde beringt worden.

Wie Bärbel Rogoschik vom Nabu-Artenschutzzentrum erklärte, sei die Beringung gut verlaufen.

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"Fridolin, der gerade Nestwache hatte, machte einen langen Hals, als wir mit der Drehleiter erschienen und flog ab. In der Luft kreiste er permanent und beobachtete von oben das Geschehen", erklärt Bärbel Rogoschik.

Geschlecht nicht klar

Zum Geschlecht des Nachwuchses können die Tierschützer nichts sagen. "Das Geschlecht kann man bei Jungstörchen nur sicher durch eine DNA-Anlalyse feststellen. Da wir dies nicht machen, wissen wir es nicht."

Ansonsten sei der Jungstorch aber propper und mache einen guten Eindruck. Der kleine Jungsstorch wurde zum ersten Mal am 1. Mai im Nest von Mai und Fridolin entdeckt. Sein Geschwisterchen hatte es leider nicht geschafft. Die Storchenmama hatte das leblose Tier an den Rand des Nestes gelegt.

Drama in Leiferde: Wo ist der kleine Storch geblieben?

Rund sechzig Tage nach dem Schlupf werden kleine Störche flügge. Dann endet die Nestlingszeit. (mvg)