Gifhorn 

Wolf bei Wittingen erschossen: Kadaver sollte versenkt werden – aber der Plan ging schief

Bei Wittingen im Landkreis Gifhorn wurde eine tote Wölfin im Wasser gefunden. Sie wurde erschossen (Symbolbild).
Bei Wittingen im Landkreis Gifhorn wurde eine tote Wölfin im Wasser gefunden. Sie wurde erschossen (Symbolbild).
Foto: dpa

Wittingen. Bei Wittingen ist ein toter Wolf gefunden worden. Laut Polizei wurde die Wölfin erschossen. Demnach hat ein Jäger das Tier am Sonntag gegen 21 Uhr entdeckt; es trieb im Elbeseitenkanal.

Polizeisprecher Thomas Reuter sagte zu news38.de, dass der Kadaver jetzt von den Experten des Leibnitz-Instituts in Berlin untersucht wird. Sie sollen klären, wie alt die Wölfin war und aus welchem Rudel sie stammte.

Polizei Wittingen geht von Vorsatz aus

Der oder die Täter hatten dem Tier laut Polizei eine Metallschlinge umgebunden – und daran wiederum einen schweren Gegenstand befestigt. Aber offenbar rutschte dieser ab, weshalb der Kadaver nach oben trieb.

Die Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz, denn Wölfe sind artenschutzrechtlich streng geschützt. Zunächst hatte die "Gifhorner Rundschau" berichtet. (ck)