Gifhorn 

Wolf in Wittingen erschossen – Belohnung verdoppelt!

Der oder die unbekannten Täter hätten versucht, die erschossene Wölfin mittels einer Metallschlinge und eines schweren Gegenstands im Kanal zu versenken (Symbolbild).
Der oder die unbekannten Täter hätten versucht, die erschossene Wölfin mittels einer Metallschlinge und eines schweren Gegenstands im Kanal zu versenken (Symbolbild).
Foto: Carsten Rehder/dpa

Wittingen. Eine Woche nach dem illegalen Abschuss einer Wölfin in Wittingen hat die Polizei bislang keinerlei Hinweis auf die Täter erhalten. Das teilte ein Polizeisprecher in Gifhorn am Montag mit.

Der Kadaver der Wölfin war in Wittingen im Elbe-Seitenkanal versenkt worden. Die tote Wölfin wird derzeit beim Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin untersucht - bis Ergebnisse vorliegen, kann es laut Polizei noch Wochen dauern. >> Und so läuft die Untersuchung

Auch Wolf in Brandenburg erschossen

Der Verein Wolfsschutz-Deutschland verdoppelte unterdessen seine ausgesetzte Belohnung zur Ergreifung der Täter für die Tat im Landkreis Gifhorn und eine ähnliche Tat in Brandenburg auf 8.000 Euro.

Auch bei Ratzdorf im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg) war der illegale Abschuss eines Wolfes bekannt geworden. Das Tier lag unweit der Stelle, wo bereits vor zwei Jahren ein illegal erlegter Wolf entdeckt worden war. (dpa/ck)