Gifhorn 

Gifhorn: Schlimmer Unfall - Mann wird lebensgefährlich verletzt

Auf einer Landstraße im Kreis Gifhorn wurde ein Mann bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt: Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik. (Symbol)
Auf einer Landstraße im Kreis Gifhorn wurde ein Mann bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt: Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik. (Symbol)
Foto: Jörg Koglin

Hillerse. Schlimmer Unfall bei Hillerse im Kreis Gifhorn: Ein 88 Jahre alter Mann krachte mit seinem Wagen gegen einen Baum und wurde lebensgefährlich verletzt.

Nach Angaben der Polizei war der Mann aus Laatzen am Donnerstagvormittag mit seinem Opel auf der Landesstraße in Richtung Leiferde unterwegs.

Kreis Gifhorn: Schlimmer Unfall auf Landstraße

Aus noch ungeklärter Ursache kam der Wagen nach links von der Straße ab und prallte ungebremst gegen einen Baum.

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Das Auto wurde herumgeschleudert und krachte mit dem Wagen eines 52- jährigen Mannes aus Abbesbüttel zusammen, der in Richtung Hillerse fuhr. Der 52-Jährige erlitt keine Verletzungen.

88-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Der 88-Jährige hingegen wurde dabei erheblich verletzt. „Bei unserem Eintreffen fanden wir den schwerstverletzten Mann in seinem Fahrzeug eingeklemmt vor“, so Einsatzleiter Michael Zech von der Hillerser Feuerwehr. „Wir mussten zunächst einen Zugang zu dem Fahrzeug schaffen.“

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Mit einem hydraulischen Spezialgerät drückten die Einsatzkräfte das stark gestauchte Fahrzeug auf. "Dadurch konnten wir die Beine im Fahrgastraum befreien“, so der Zech.

Rettungshubschrauber angefordert

Ein Notarzt und zwei Rettungswagen-Teams versorgten derweil den Mann. „Um den Patienten möglichst schonend aus dem Fahrzeug retten zu können, haben wir in Absprache mit dem Notarzt das Dach des Fahrzeuges entfernt“, erklärt Feuerwehrmann Zech.

Weil der 88-Jährige lebensgefährliche Verletzungen aufwies, forderten die Einsatzkräfte einen Rettungshubschrauber aus Wolfenbüttel an. Der Verletzte wurde in eine Braunschweiger Klinik geflogen.

Die Landesstraße musste während der Bergungsarbeiten für mehr als anderthalb Stunden voll gesperrt werden. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute vor Ort. (pen)