Gifhorn 

Gifhorn: Asylbewerber flippt aus – Polizei muss anrücken

Vor der Ausländerbehörde in Gifhorn war ein Asylbewerber mächtig sauer. (Symbolbild)
Vor der Ausländerbehörde in Gifhorn war ein Asylbewerber mächtig sauer. (Symbolbild)
Foto: imago images / Michael Eichhammer

Gifhorn. Mächtig Ärger gab es in der Ausländerbehörde des Landkreises Gifhorn, als ein Asylbewerber am Donnerstag hörte, dass seine Leistungen gekürzt werden. Die Polizei musste anrücken.

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Er wurde richtig wütend, als ihm durch Dolmetscher in seiner Muttersprache mitgeteilt wurde, dass seine Leistungen gekürzt werden. Die Mitarbeiter aus Gifhorn forderten ihn auf, das Gebäude zu verlassen. Dem kam der Mann aber nicht nach. Als riefen die Beamten die Polizei.

Doch als der Mann die Polizisten sah, machte ihn das nur noch aggressiver. „Er widersetzte sich körperlich den Maßnahmen der Beamten“, teilte die Polizei mit.

30 Menschen solidarisieren sich mit dem Mann

Draußen auf dem Hof solidarisierten sich laut Polizei etwa 30 weitere Asylbewerber mit dem Mann. Sie versuchten die Polizisten davon abzubringen, in den Streifenwagen zu steigen.

Security-Mitarbeiter wird angespuckt

Bei dem Gerangel wurde ein Beamter leicht verletzt. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde angespuckt. Doch nach kurzer Zeit konnte die Menge beruhigt werden. Wenig später leerte sich der Platz.

Den Mann nahm die Polizei mit zur Dienststelle. Sie leiteten Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Körperverletzung ein. (js)