Gifhorn 

Kreis Gifhorn: Krachendes Unglück auf dem Kanal – weil ein Kapitän etwas Wichtiges vergessen hat

Der Kapitän dieses Schiffs konnte sich bei dem Unglück im Kreis Gifhorn selbst noch retten - seine Kabine dagegen nicht.
Der Kapitän dieses Schiffs konnte sich bei dem Unglück im Kreis Gifhorn selbst noch retten - seine Kabine dagegen nicht.
Foto: Polizei Lüneburg

Wittingen/Gifhorn/Uelzen. Auf dem Elbe-Seitenkanal bei Wittingen im Landkreis Gifhorn hat es ordentlich gekracht. Ein Tankschiff hat eine Eisenbahnbrücke gerammt - weil der Kapitän etwas Entscheidendes vergessen hat.

Laut Polizei hatte er das hydraulische Ruderhaus des Schiffs am Samstagabend hochgefahren, um in der Dunkelheit einen besseren Überblick zu haben.

Kreis Gifhorn: Kapitän kann sich noch retten

An einer engen Stelle des Elbe-Seitenkanals musste der 40-jährige Kapitän dann einem entgegenkommenden Boot ausweichen. Leider bemerkte er dann erst kurz vor einer Eisenbahnbrücke, dass er vergessen hatte, die Kabine wieder einzufahren.

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Da war es dann schon zu spät: Das Schiff rammte die Brücke – das Ruderhaus wurde fast komplett zerstört.

Der als erfahren geltende Kapitän warf sich in letzter Sekunde auf den Boden und kam mit Schürfwunden davon.

Brücke bei Gifhorn zunächst gesperrt

Über den genauen Schaden an der wenig befahrenen Brücke konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen, sie wurde vorerst gesperrt. Insgesamt sei ein Schaden von mindestens 30.000 Euro entstanden. (ck/dpa)