Gifhorn 

Gifhorn: „Menschenleben in Gefahr“ – Feuerwehr fährt zur falschen Adresse und verliert wertvolle Zeit

Bei der Feuerwehr Gifhorn hat es eine Panne gegeben. Die Einsatzkräfte sind zunächst zu einer falschen Adresse ausgerückt. (Symbolbild)
Bei der Feuerwehr Gifhorn hat es eine Panne gegeben. Die Einsatzkräfte sind zunächst zu einer falschen Adresse ausgerückt. (Symbolbild)
Foto: imago images / onw-images

Gifhorn. Feuerwehrleute sind auch nur Menschen. Ein Missverständnis hat die Feuerwehr Gifhorn zum falschen Einsatzort gelotst.

Rund 20 Rettungskräfte fuhren am Montag gegen 10.40 Uhr zu einem angeblichen Brand im Gerberweg. „Menschenleben in Gefahr“, lautete die Alarmierung. Vor Ort roch es aber weder nach Rauch noch war irgendwo Qualm zu sehen, wie unter anderem Radio38 berichtet.

Gifhorn: Schuld war wohl ein Hörfehler

Schnell stellte sich heraus, dass es offenbar einen Hörfehler beim Notruf gegeben hatte. Der richtige Einsatzort lag in der etwa 2,5 Kilometer entfernten Färberstraße im Handwerkerviertel – und eben nicht im Gerberweg.

Der Umweg kostete wertvolle Minuten. „Das hätte fatal enden können“, sagte Einsatzleiter Michael Sohr zur „Aller-Zeitung“.

Mieterin löscht Brand selbst

In der Färberstraße in Gifhorn angekommen gab es schnell Entwarnung: Eine Mieterin hatte einen Topf auf dem heißen Herd vergessen. Sie konnte den Brand aber selbst löschen.

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„Wir haben haben die Küche kontrolliert und die Einsatzstelle wieder verlassen“, so die Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. (ck)