Gifhorn 

Gifhorn: Paar soll Arbeit für Abscheuliches missbrauchen – die Details schockieren

Ein Ehepaar soll in Gifhorn in einem Wohnheim über Jahre hinweg Kinder missbraucht und gequält haben.
Ein Ehepaar soll in Gifhorn in einem Wohnheim über Jahre hinweg Kinder missbraucht und gequält haben.
Foto: Roland Holschneider, Julian Stratenschulte/dpa

Gifhorn. Unvorstellbar, was einem Ehepaar aus Gifhorn vorgeworfen wird. Über Jahre hinweg soll es mehrere Mädchen gequält, gedemütigt und vergewaltigt haben – dazu verholfen hat ihm der Beruf Jetzt landete das Paar vor Gericht, doch der Prozess musste unterbrochen werden. Denn es kamen immer mehr erschreckende Details ans Licht.

Der Prozess gegen das Pädagogenpaar, das die Mädchen in einer Wohngruppe in Gifhorn missbraucht und geschunden haben soll, startet erst im kommenden Jahr neu. Nach Angaben des Landgerichts Hildesheim wird das Verfahren vom 9. Januar an neu aufgerollt. Bis Ende Mai sind dann 26 Termine angesetzt.

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Ursprünglich hatte der Prozess bereits im September begonnen, musste dann aber unterbrochen werden, weil zahlreiche neue Ermittlungsakten vorgelegt wurden.

Dem Mann wird vorgeworfen, in einer Wohngruppe für hilfsbedürftige Kinder zwischen 1998 und 2007 mehrere Mädchen teils schwer sexuell missbraucht und gequält zu haben. Die Details sind erschreckend!

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Mitangeklagt ist seine Ehefrau, eine Sozialpädagogin – sie soll bei den Misshandlungen nicht eingeschritten sein.

Windeln und Hundekäfig! Mädchen sollen gequält worden sein

Der Mann soll ein Mädchen etwa gezwungen haben, über Tage Windeln zu tragen. Ein Kind soll in einen Hundekäfig eingesperrt worden sein. Sexuelle Übergriffe soll es in der Badewanne, unter der Dusche und im Betreuerschlafzimmer gegeben haben.

Das Paar aus Gifhorn hatte seit 25 Jahren bis zu sieben Kinder und Jugendliche in seinem Haus betreut, viele blieben einige Jahre dort. Eine frühere Bewohnerin war im Januar zur Polizei gegangen, daraufhin schloss der Träger die seit rund 25 Jahren bestehende Einrichtung.