Gifhorn 

Hund läuft im Kreis Gifhorn herum – wenig später ist er tot! Besitzer warnen

Eine Hündin hat im Kreis Gifhorn einen Giftköder gegessen. Ronja hat den Überlebenskampf verloren.
Eine Hündin hat im Kreis Gifhorn einen Giftköder gegessen. Ronja hat den Überlebenskampf verloren.
Foto: privat

Wilsche/Weddel. Im Landkreis Gifhorn ist offenbar ein Hundehasser unterwegs! Mindestens ein Hund hat einen tödlichen Giftköder gegessen – Ronja musste eingeschläfert werden.

Ihre Besitzer Melanie und Tobias können den Verlust ihrer geliebten Hündin nicht fassen. Bei Facebook versuchen die beiden Vorsfelder jetzt, wenigstens andere Hundebesitzer zu warnen. „Passt auf eure Vierbeiner auf“, schreibt Melanie.

Hund frisst Giftköder und muss eingeschläfert werden

Wo genau ihr Hund das tödliche Gift gefressen hat, sei schwer zu sagen. Wahrscheinlich habe der Giftköder im Bereich des Campingplatzes am Krümmeweg in Wilsche im Kreis Gifhorn gelegen, vermutet Tobias. „Dort ist auch ein kleiner See, an dem viele mit ihren Hunden spazieren gehen“, warnt er.

Ermittlungen für Polizei Gifhorn schwierig

Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter sagte news38.de, dass regelmäßig Giftköder ausgelegt werden; nicht immer werde das bei der Polizei angezeigt. „Wir nehmen diese tragischen Geschichten ernst, wenngleich die Ermittlungen für uns meistens schwierig sind“, so Reuter.

Oft sei die Spurenlage zu dürftig, weil zumeist unklar sei, wo genau die Giftköder lagen. So auch bei Ronja.

Denn vielleicht lag das Rattengift nicht in Wilsche, sondern in Weddel im Kreis Wolfenbüttel. Auch dort hatte Ronja noch letztens getobt, am Stadtweg und auf den angrenzenden Wiesen.

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Am Samstag entschied ein Tierarzt, dass es das Beste für die Hündin ist, eingeschläfert zu werden. Ronja wurde 14 Jahre alt.

Tobias schreibt: „Trotzdem war sie immer noch gut zurecht – außer ein paar altersbedingten Kleinigkeiten. Wir wollten ihr einen schönen Lebensabend bereiten. Leider wurde sie ihrer letzten Jahre beraubt...“ (ck)