Gifhorn 

Corona-App aus Gifhorn geht an den Start: So soll sie die Pandemie eindämmen

Corona Deutschland (13.3.)
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Überall auf der Welt und in ganz Deutschland arbeiten Wissenschaftler mit Hochdruck daran, das Coronavirus besser zu verstehen. Die Forscher suchen nach passenden Medikamenten, andere wiederum versuchen, einen Impfstoff sowie schnellere Testverfahren zu entwickeln. Ein Medizinier aus Gifhorn indes hat eine Corona-App entwickelt.

Und mit dieser Corona-App verfolgt er ein ganz bestimmtes Ziel: Er will den Verlauf und die Auswirkungen des Virus besser verstehen. Deshalb hat Professor Dietmar Urbach, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios Klinikum Gifhorn, gemeinsam mit Sven Leiß aus Magdeburg das Projekt gestartet. Unterstützt werden die beiden dabei von der Stadt Gifhorn.

Corona-App: Doktor will Coronavirus besser verstehen

Im Prinzip ist die App ein Fragebogen, den du abrufen kannst. Zu welcher Altersklasse gehörst du? Hast du Symptome? Hast du Vorerkrankungen? Mit diesen und ähnlichen Fragen wird der Benutzer in dem Fragebogen konfrontiert. Die Antworten sollen dann ausgewertet und für Forschungszwecke genutzt werden.

„Ein immer wiederkehrendes Problem ist, dass Forscher und Ärzte nicht wissen, weshalb manche Menschen schwer erkranken und andere einen milderen Verlauf durchleben. Zur Erforschung dieser Erkrankung möchte ich beitragen", erklärt Urbach.

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Stadt Gifhorn unterstützt Corona-App

Gemeinsam mit dem Institut für Medizinische Mikrobilologie und Krankenhaushygiene, dem Universitätsklinikum Magdeburg und dem Helios Klinikum Gifhorn möchte er die Entwicklung der Erkrankungen in der Region beobachten. Und zum Beispiel herausfinden, ob es bestimmte Medikamente gibt, die Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung haben.

Den Fragebogen findest du unter www.covid-nein-danke.de. Alternativ kannst du die App auch über einen QR-Code abrufen.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus in Niedersachsen findest du in unserem Newsblog. (abr)