Gifhorn 

Gifhorn: Tierseuche trifft Landkreis – der reagiert jetzt SO

Im Landkreis Gifhorn ist erneut die Amerikanische Faulbrut bei Bienen ausgebrochen. (Symbolbild)
Im Landkreis Gifhorn ist erneut die Amerikanische Faulbrut bei Bienen ausgebrochen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Müden/Aller. Die Bienen im Landkreis Gifhorn sind in akuter Gefahr! Bei Bienen-Völkern eines Imkers aus Müden/Aller ist eine Tierseuche ausgebrochen, die ganze Völker ausrotten kann. Horror für jeden Bienen-Freund und Imker!

Die in Gifhorn aufgetretene Amerikanische Faulbrut infiziert Bienen-Larven und tötet sie ab. Daher sind auf Dauer auch die Bienen-Völker zum Sterben verdammt – weil schlicht keine Brut mehr nachwächst.

Bienen-Seuche! Landkreis Gifhorn errichtet Sperrbezirk

Der Landkreis Gifhorn hat deswegen rund um den betroffenen Bienen-Bestand einen Sperrbezirk eingerichtet, um eine Verschleppung der Tierseuche zu verhindern. In dem betroffenen Gebiet dürfen die Bienen-Völker nicht mehr versetzt werden, heißt es am Dienstag aus Gifhorn.

Gifhorn: Imker müssen sich melden und Regeln beachten

Mehr noch: Lebende und tote Bienen, Waben, Wabenteile, Waben-Abfälle, Wachs und Futter-Vvorräte dürfen nicht aus den Bienen-Ständen herausgebracht werden. Bienen und Bienen-Völker wiederum dürfen auch nicht ins Sperrgebiet in Müden/Aller hineingebracht werden.

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Eine weitere Konsequenz: Alle Bienen-Völker der Imker in diesem Gebiet müssen, falls noch nicht geschehen, amtlich untersucht werden. Außerdem müssen alle Imker mit Völkern in diesen Gebieten sich beim Veterinärwesen in Gifhorn melden – auch, wenn sie außerhalb des Landkreises wohnen.

Offiziell heißt es, dass das zuletzt leider nicht immer der Fall war. Daher noch mal die Erinnerung: Wenn du ein Imker bist, im Sperrzbezirk wohnst und dich nicht bei der Behörde meldest, verstößt du gegen die Bienenseuchenverordnung und musst wahrscheinlich ein Bußgeld zahlen. (ck)