Gifhorn 

Gifhorn: SPD will Gifhorner Straße umbenennen – aus diesem Grund

Die SPD will eine Straße in Gifhorn umbenennen.
Die SPD will eine Straße in Gifhorn umbenennen.
Foto: imago images

Gifhorn. Müssen die Stadtpläne von Gifhorn bald neu gedruckt werden?

Wenn ein Vorschlag der SPD realisiert wird, ist genau das der Fall. Denn die Partei will die Gifhorner Straße in Gifhorn umbenennen – und sie einem ehemaligen CDU-Politiker widmen. Das berichtet die „Gifhorner Rundschau“.

Gifhorn: SPD will Straße nach getötetem CDU-Politiker benennen

Dabei handelt es sich um den im Juni 2019 ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke.

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Das will die SPD mit der Umbenennung erreichen

Mit der Widmung möchte Fraktionschef Ulrich Stenzel ein Zeichen gegen rechten Terror setzen.

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Mehr von uns:

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Ob für diesen Vorschlag eine Straße oder ein Platz einen neuen Namen bekomme oder eine neu zu benennende Straße an Lübcke erinnern soll, stehe noch nicht fest.

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Walter Lübcke:

  • Walter Lübcke war ein deutscher Politiker der CDU
  • Von 2009 an bis zu seinem Tod war er Regierungspräsident in Kassel
  • 2015 wurde er durch sein Engagement für Flüchtlinge und seinen Widerspruch gegen Pegida-Anänger deutschlandweit bekannt
  • Am 1. Juni wurde er vor seinem Wohnhaus erschossen. Ein tatverdächtiger Neonazi gestand den Mord zunächst vor Gericht, widerrief sein Geständnis jedoch später und gab lediglich eine Teilschuld zu

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Stadt Gifhorn müsse Straßennahmen ohnehin überprüfen

Es sei ohnehin notwendig, dass die Stadt Straßenwidmungen im Hinblick auf die Verstrickungen mit Nationalsozialisten überprüfe, die unter Umständen durch neuere Untersuchungen ans Tageslicht gekommen sind.

>>>>> Die ganze Geschichte liest du in der „Gifhorner Rundschau“ (vh)