Gifhorn 

Gifhorn: Napoleonsbrücke schafft es jetzt auch zu „extra3“ – „Immer schockierender“

Die Napoleonsbrücke in Gifhorn war Thema bei „extra3“.
Die Napoleonsbrücke in Gifhorn war Thema bei „extra3“.
Foto: NDR/ Bund der Steuerzahler; Montage News38

Gifhorn. Der Ärger um die Napoleonsbrücke in Gifhorn gleicht der unendlichen Geschichte. Jetzt hat es die historische Brücke in einem Waldstück bei Gifhorn sogar in das Satiremagazin „extra3“ geschafft – in die Kategorie „Realer Irrsinn“.

Gifhorn: Kuriose Napoleonsbrücke bei „extra3“

In dem Beitrag über die denkmalgeschützte Brücke bei Gifhorn betrachtet ein fiktiver Napoleon „seine“ Brücke, die kürzlich für 200.000 Euro saniert wurde.

Das Ergebnis: Ein weiteres Geländer direkt neben dem historischen Geländer, um die Brücke wieder begehbar und damit „erlebbar“ zu machen – und eine absurde und nicht gerade ästhetische Konstruktion >>>alles dazu kannst du hier nachlesen.

Bei „extra3“ erklärt Joachim Keusch vom Tiefbauamt Gifhorn: „Die Sicherheit war über das alte historische Geländer nicht gegeben.“

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Das ist die Stadt Gifhorn:

  • Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Osten von Niedersachsen
  • hat 42.837 Einwohner (Dezember 2019) und ist 104,87 Quadratkilometer groß
  • wurde erstmals im Jahr 1196 schriftlich erwähnt
  • Bürgermeister ist Matthias Nerlich (CDU)

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Deshalb musste ein Neues her – denn auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, sei das neue Stahlgeländer „geringfügig“ höher (maximal 20 Zentimeter).

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Gifhorn: Anwohner schockiert über Sanierung

Doch dem „extra3“-Napoleon gefällt die neue Brücke nicht – ebenso wie den Anwohnern vor Ort. „Ich habe mich dafür geöffnet, und find's trotzdem nicht schöner. Eher schockierend – immer schockierender“, erklärt Gordon Neubauer in dem Clip.

Joachim Keusch verteidigt die gewöhnungsbedürftige Konstruktion, durch eine komplette Sanierung wäre die Brücke nicht mehr „erlebbar“. „Man kann es betreten wie, ich will jetzt nicht sagen: wie die Truppen von Napoleon...“

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Klar, denn die wären mit ihren Pferden auch gar nicht durch das neue Stahlgewirr gekommen. Aber dafür bleibt ja immer noch der Weg, der direkt neben der Brücke ist.

So zieht „extra3“ im Beitrag ein ganz besonderes Fazit über Gifhorn: „Die Gifhorner sind doch echt Strategen...“ (kv)