Gifhorn 

Kreis Gifhorn: Ferrari-Fahrer (†38) stirbt bei Unfall in Wasbüttel – hatte er sich ein Rennen geliefert?

Bei Wasbüttel im Kreis Gifhorn ist ein Ferrari-Fahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sein Sportwagen wurde in drei Teile gerissen. Der 38-Jährige wurde bei dem Aufprall aus seinem Ferrari geschleudert.
Bei Wasbüttel im Kreis Gifhorn ist ein Ferrari-Fahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sein Sportwagen wurde in drei Teile gerissen. Der 38-Jährige wurde bei dem Aufprall aus seinem Ferrari geschleudert.
Foto: Burkhard Ohse/Gifhorner Rundschau /dpa

Wasbüttel/Isenbüttel. Schlimmer Verkehrsunfall am frühen Sonntagabend im Kreis Gifhorn! Ein Ferrari krachte gegen 18.35 Uhr auf der K67 bei Wasbüttel gegen ein Baum und zerschellte in drei Stücke.

Der 38-jährige Fahrer überlebte den Horror-Crash nicht, wie die Polizei Gifhorn news38.de bestätigte. Am Tag danach äußerten die Beamten einen schlimmen Verdacht.

Kreis Gifhorn: Ferrari in drei Teile zerrissen – Gifhorner stirbt

Aus Isenbüttel kommend war der Gifhorner in Richtung Wasbüttel unterwegs. Kurz vor einer Rechtskurve kam er von der Fahrbahn ab und prallte links mit de Beifahrerseite gegen einen Baum.

Der 38-Jährige wurde, obwohl er angeschnallt war, aus dem Fahrzeug geschleudert. Zwei Fahrzeugeteile schleuderten auf ein angrenzendes Feld, der Rest des Wagens blieb an dem Baum hängen.

Für den Autofahrer, der alleine unterwegs war, kam jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nichts mehr ausrichten.

Die Feuerwehren Isenbüttel und Wasbüttel rückten mit 40 Kräften aus. Einsatzleiter Björn Kölsch gegenüber der : „Auch für uns gab es nicht mehr viel zu tun. Wir haben nach den Batterien geschaut und die Straße gesperrt.“

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War es ein illegales Rennen?

Wie es zum Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass der Ferrari viel zu schnell unterwegs gewesen sein muss. Ein Gutachter schätze die Geschwindigkeit laut Gifhorner Rundschau anhand des Zustands des Ferraris auf 140 bis 180 Kilometer pro Stunde.

Wie am Montag bekannt wurde, könnte sich der Ferrari-Fahrer ein Rennen mit einem anderen Autofahrer aus Isenbüttel geliefert haben. Die Polizei Gifhorn ermittelt gegen den 24-jährigen Mann – wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen dem 24-Jährigen bis zu 10 Jahre Haft. Die Polizei überprüfe nun unter anderem die Handys der Beteiligten, um herauszufinden, ob es möglicherweise Absprachen gegeben habe.

Kind in Dresden getötet – Raser-Unfall?!

Erst am Samstagabend war in Dresden nach einem mutmaßlichen illegalen Autorennen ein Sechsjähriger gestorben. Der Junge war von einem Auto angefahren worden, als er eine Straße überquerte.

Er starb wenig später im Krankenhaus. Beschuldigt werden zwei Autofahrer im Alter von 31 und 23 Jahren. (mb/ck)