Gifhorn 

Nahe Penny in Gifhorn: Mann meldet Drogendeal – plötzlich gerät er selbst in den Fokus der Polizei

Ein Mann hat angeblich einen Drogendeal nahe Penny in Gifhorn beobachtet und die Polizei alarmiert. Doch dann rückte er selbst in den Fokus der Beamten. (Symbolbild/Montage)
Ein Mann hat angeblich einen Drogendeal nahe Penny in Gifhorn beobachtet und die Polizei alarmiert. Doch dann rückte er selbst in den Fokus der Beamten. (Symbolbild/Montage)
Foto: imago images/Chromorange/imago images/C. Hardt/Montage news38

Gifhorn. Ein 30-Jähriger war nahe Penny an der Braunschweiger Straße in Gifhorn unterwegs, als er in einem nahen Waldstück eine verbotene Entdeckung gemacht hat.

Sofort zückte er sein Handy und rief die Polizei. Der Verdacht: Drogendeal nahe Penny. Dass der 30-Jährige dann aber plötzlich selbst in den Fokus der Ermittler rückt, hatte er sich so wohl nicht vorstellt.

Penny Gifhorn: Mann meldet Drogendeal – und wird plötzlich selbst Täter

Es war am Dienstag gegen 16 Uhr, als der Anruf des 30-Jährigen bei der Polizei Gifhorn einging. Der Mann habe einen möglichen Drogendeal in einem Waldstück nahe Penny beobachtet. Er verabredete mit den Beamten einen Treffpunkt an einer nahegelegenen Tankstelle, um seine Beobachtungen genauer zu schildern.

Doch als die Polizei dort eintraf, wartete der Mann nicht, sondern trat auf einmal kräftig in die Pedalen seines Fahrrads und machte sich aus dem Staub. Die Beamten holten den 30-Jährigen jedoch ein. Und es dauerte nicht lang, da rückte er selbst in den Fokus der Polizei. Er schilderte den Beamten, dass er auf dem Parkplatz des Penny-Marktes Opfer einer Körperverletzung geworden ist und erstattete Anzeige.

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Anrufer im Fokus der Polizei: Mann mit gestohlenem Rad unterwegs

Noch währenddessen bemerkte die Polizei jedoch, dass der Mann deutlich nach Alkohol roch. Ein Test ergab dann tatsächlich einen Promillewert von 1,92. Doch das sollte noch nicht alles sein. Das Fahrrad, mit dem der Mann zuvor noch betrunken unterwegs war, war außerdem als gestohlen gemeldet. Der Polizei kam das reichlich komisch vor. Sie stellte das Fahrrad sicher. Dann wollten die Beamten die Personalien des Mannes aufnehmen.

Der wiederum weigerte sich. Also forderte die Polizei Unterstützung an, um den Mann nach Ausweispapieren zu durchsuchen. Doch der lies das laut Polizei nicht so einfach mit sich machen. Er wehrte sich, wollte dem Beamten eine Kopfnuss geben und schlug ihm letztlich mit der Faust gegen die Hand, heißt es in einem Polizeibericht. Der Beamte wurde verletzt.

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30-Jähriger randaliert und verletzt Polizeibeamten

Damit wollte der 30-Jährige aber keine Ruhe geben. Vielmehr war er mittlerweile außer sich, lief auf dem Tankstellengelände umher und schrie. Laut Polizei schlug er währenddessen gegen eine Zapfsäule und das Beifahrerfenster des Streifenwagens. Außerdem soll er einen Beamten bespuckt haben.

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Für den 30-Jährigen endete die Begegnung mit der Polizei letztendlich in Gewahrsam. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Jetzt muss er sich sich wegen tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten und Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. (abr)